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Gran Turismo PSP im Test - Test für PlayStation Portable

Ist Gran Turismo auch auf der PSP das Maß aller Dinge? Wir haben das langerwartete Rennspiel getestet.

von Thomas Wittulski,
17.09.2009 16:20 Uhr

Fette Grafik, gewaltiger Umfang und Langzeitmotivation ohne Ende -- dafür schätzen Fans die Gran Turismo-Serie seit der Veröffentlichung des ersten Teils anno 1997 auf der PlayStation. Mit dem Debut auf der PSP will Sony nun auch auf dem eigenen Handheld Rennspiel-Maßstäbe setzen und die Wartezeit auf das heiß ersehnte Gran Turismo 5 (PlayStation 3) verkürzen.

» PSP Go - Boxenstopp-Video anschauen

Bereits im Hauptmenü bekommt die angestaute Euphorie allerdings einen ordentlichen Dämpfer verpasst: Anstatt eines Karrieremodus setzt euch Polyphony Digital neben dem Einzel- und Mehrspielerpart lediglich den Trainingsabschnitt »Fahrerherausforderung« vor, der von erfahrenen Gran Turismo-Profis (trotz des relativ großen Umfangs) auch noch getrost ignoriert werden kann. Auf der PSP dürft ihr euch also weder einen eigenen Fahrer erstellen, noch in spannenden Rennserien hocharbeiten und eure Fähigkeiten verbessern. Die Eingangs erwähnte Langzeitmotivation lässt dadurch ordentlich Federn. Stattdessen nehmt ihr mit dem Einzelspielermodus vorlieb und sammelt in immerhin drei unterschiedlichen Rennmodi (Zeitrennen, Einzelrennen und Driftrennen) Credits, die ihr für einen Platz auf dem Treppchen kassiert und sodann im Shop in eines der zahlreichen Fahrzeuge investieren könnt.

Traumautos

Die Auswahl der Vehikel ist international und -- wie von Gran Turismo gewohnt -- atemberaubend groß: Über 800 Karren befinden sich in den Schaufenstern der Markenshops von Gran Turismo. Unter all den Fords, Lancias und BMWs tummeln sich auch viele japanische Hersteller, wie etwa Toyota, Honda, Mazda oder Subaru. Die Bandbreite der Wagen reicht dabei von erschwinglich bis unbezahlbar, von schäbig bis absolut hochwertig und von klassisch bis topmodern. Neben dem Citroen »die Ente« 2CV findet ihr also auch Edelkarossen, wie den Enzo-Ferrari oder die Corvette wieder.

Einen kleinen Haken hat die große Auswahl dann aber doch, denn jedes Mal, wenn ihr die Shopping-Meile von Gran Turismo betretet, findet ihr lediglich eine kleine Auswahl der Markenshops vor, so dass gezieltes Einkaufen und somit auch das Sammeln bestimmter Autos nahezu unmöglich ist. Dazu kommt, dass ihr beim Einkauf (gerade wenn ihr schon mehrere Boliden euer Eigen nennt) keinen blassen Schimmer davon habt, ob ihr das Objekt der Begierde schon besitzt oder nicht. Eine entsprechende Kennzeichnung fehlt und ist nur über das zusätzliche Statistikmenü einsehbar. Das ist umständlich und unübersichtlich. Über die Ad-hoc-Verbindung dürft ihr euren Fuhrpark mit Freunden teilen oder einzelne Fahrzeuge verkaufen. Außerdem lassen sich die Boliden auf Gran Turismo 5 (wenn es denn mal erscheint) übertragen.

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