Mit 80 Euro für die Standard-Edition wird GTA 6 zum Release kein günstiges Vergnügen. Wer deshalb überlegt, einfach ein paar Monate zu warten und das Spiel später im Sale mitzunehmen, sollte diesmal womöglich etwas mehr Geduld einplanen.
Take-Two-Chef Strauss Zelnick hat jetzt über die Preisstrategie für GTA 6 gesprochen und dabei den Vorgänger als Beispiel genannt.
GTA 5 soll als Vorbild dienen
Im Gespräch mit CNBC erklärte Zelnick, dass Take-Two die Preise seiner Spiele selbst festlegt und diese Entscheidung sehr bewusst treffe. Als Beispiel führte er GTA 5 an.
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Der Vorgänger habe seinen ursprünglichen Preis nach dem Release deutlich länger gehalten als andere Spiele und Unterhaltungsprodukte. Bei GTA 6 will Take-Two offenbar eine ähnliche Strategie verfolgen.
Ganz ausschließen will Zelnick eine Preissenkung allerdings nicht. Irgendwann werde GTA 6 günstiger werden. Wann das passieren könnte, verriet er jedoch nicht.
Händler dürfen GTA 6 trotzdem günstiger anbieten
Eine Möglichkeit auf frühere Rabatte gibt es trotzdem. Take-Two legt zwar den offiziellen Preis fest, kann Händlern laut Zelnick aber nicht vorschreiben, zu welchem Preis sie GTA 6 tatsächlich verkaufen.
Entscheidet sich ein Händler für einen Rabatt, muss er dafür allerdings seine eigene Gewinnmarge reduzieren. Gleiches gilt für mögliche Bundles, bei denen GTA 6 beispielsweise zusammen mit einer Konsole oder anderen Produkten günstiger angeboten werden könnte.
Wer GTA 6 zu einem niedrigeren Preis spielen möchte, könnte nach dem Release also eher bei einzelnen Händlern als bei Take-Two selbst Glück haben.
Dass der Publisher derzeit wenig Grund für schnelle Rabatte sieht, überrascht allerdings kaum. Die Vorbestellungen für GTA 6 laufen laut Zelnick so gut wie bei keinem anderen Spiel zuvor bei Take-Two.
Wartet ihr bei Spielen normalerweise auf den ersten Sale oder wollt ihr GTA 6 direkt zum Release spielen?
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