GTA 6 bekommt strenge Modding-Regeln und einige der beliebtesten Fan-Projekte wären damit verboten

Rockstar hat neue Richtlinien für Mods veröffentlicht und zieht ziemlich enge Grenzen bei Story-Erweiterungen, fremden Marken und sogar realen Orten.

Mods werden zwar nicht komplett verboten, aber doch stark eingeschränkt. Mods werden zwar nicht komplett verboten, aber doch stark eingeschränkt.

Da ist GTA 6 noch nicht erschienen und gerade am PC hoffen Spieler*innen natürlich jetzt schon auf spektakuläre Mods. Einigen davon scheint Rockstar aber schon früh einen Riegel vorschieben zu wollen. Zumindest teilweise.

Selbst die Geschichte von GTA 6 ist für Modder tabu

Das Studio hat neue Richtlinien für Fan-Projekte veröffentlicht, die für sämtliche Rockstar-Spiele gelten. Mods bleiben grundsätzlich erlaubt, allerdings gibt es eine ganze Reihe von Einschränkungen.

Video starten 16:07 GTA 6 hat seine größten Neuerungen gut versteckt

Einige Regeln dürften kaum jemanden überraschen. Cheats für GTA Online bleiben ebenso verboten wie Mods, die den Eindruck erwecken, offiziell von Rockstar unterstützt zu werden. Auch kommerzielle Projekte sind außerhalb der offiziellen Creator Platform nicht erlaubt.

An anderen Stellen zieht Rockstar die Grenzen allerdings deutlich enger. Modder dürfen beispielsweise keine offiziellen Geschichten, Missionen oder Charaktere erweitern oder verändern.

Damit wären zumindest nach dem Wortlaut der Richtlinien selbst klassische Fan-Erweiterungen problematisch, die bestehende Figuren aufgreifen oder neue Missionen rund um die Handlung eines Rockstar-Spiels erzählen.

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Auch Inhalte verschiedener Rockstar-Spiele dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Liberty City aus GTA 4 nach GTA 5 zu verpflanzen oder Karten, Charaktere und andere Assets zwischen den Spielen auszutauschen, verstößt damit ausdrücklich gegen die Regeln.

Das Ende von Thomas the Tank Engine

Noch weitreichender ist eine andere Vorgabe. Mods dürfen keine geschützten Inhalte Dritter verwenden. Rockstar nennt dabei unter anderem Figuren, Musik, Fotos, Spiele, Werbung, Marken und Logos, aber auch reale Orte. Ihr werdet Jason also nicht in Thomas the Tank Engine verwandeln dürfen.

Dazu kommen Einschränkungen bei Stimmen und Personen. Voiceover aus Rockstar-Spielen darf nicht verändert oder wiederverwendet werden. Stimmen, Bilder oder das Aussehen realer Menschen dürfen wiederum nur mit deren schriftlicher Erlaubnis genutzt werden.

Für GTA-Mods ist das keine kleine Einschränkung. Die Reihe hat über Jahre eine riesige Modding-Szene hervorgebracht, die von neuen Missionen über Karten bis hin zu Rollenspiel-Servern reicht.

Ganz überraschend kommt der Kurs nicht. Rockstar und Take-Two sind bereits mehrfach gegen große Fan-Projekte vorgegangen. Die neuen Richtlinien schreiben jetzt allerdings ziemlich konkret fest, was Modder dürfen und was nicht.

Was haltet ihr von den Regeln? Verständlicher Schutz der eigenen Spiele oder schränkt Rockstar seine Modding-Community damit zu stark ein?


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