Warum ausgerechnet ID: Invaded Daniel Schlauch so sehr in Erinnerung geblieben ist und es zu seinen absoluten Favoriten gehört, hat er uns im Interview natürlich auch ganz genau erzählt – auch wenn die Erinnerung daran ihn fast zum Weinen gebracht hat.
Spoilerwarnung! In den folgenden Abschnitten befinden sich Spoiler zur Hintergrundgeschichte des Hauptcharakters von ID: Invaded.
Daniel Schlauch erzählte uns im Interview enthusiastisch von der Prämisse des sechs Jahre alten Animes. Und was ihn begeistert, aber auch emotional komplett mitgenommen hat:
“Da werde ich gleich… Nein wirklich, wirklich krass, da kommen mir echt schon fast die Tränen, weil das ist dann so mit Kindern und dein eigenes Kind und dann kommt er nach Hause und… Ich will es gar nicht… Also schrecklich, und dazu diese Melodie, und ich habe dieses Lied die ganze Zeit auch bei Spotify gesucht, weil das packt mich. Wenn ich das höre, ich könnte heulen.”
Der beliebte Synchronsprecher konnte sich noch ganz genau an die tragische Geschichte von ID: Invaded erinnern und konnte dadurch kaum in Worte fassen, wie unglaublich berührt und mitgenommen er von der Storyline des Animes war. Besonders der Gedanke an das Lied "Memories of Love", von dem Schlauch in unserem Interview sprach, brachte ihn fast zum Weinen.
Triggerwarnungen für die nächsten Abschnitte: Gewalt an Kindern, Trauma und Selbstmord
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In ID: Invaded taucht der Meisterdetektiv in Saikaido in die dunklen Mordabsichten von Verbrechern ein
Was genau hat in ID: Invaded hat Daniel Schlauch so emotional getroffen?
Die Hauptfigur von ID: Invaded hat einen unglaublichen Hass auf Serienmörder. Dieser Hass stammt jedoch nicht von seinem moralischen Verlangen nach Gerechtigkeit, sondern ist das Resultat eines tragischen Ereignisses in seinem Leben.
Narihisago hatte zwei Jahre vor den Geschehnissen von ID: Invaded eine Familie – eine Frau und eine Tochter. Narihisago war zu der Zeit einem Serienkiller, bekannt als "The Challenger", auf der Spur.
Challenger war berüchtigt dafür, seine Opfer zu entführen und zu brutalen Leben und Tod-Kämpfen zu zwingen, nur um sie letzten Endes trotzdem zu töten. Challenger entführte auch Narihisagos 14-jährige Tochter Muku, zwang sie zu brutalen Kämpfen, wo er ihr alle Knochen brach und letztendlich tötete.
Als wäre das nicht schon Katastrophe genug gewesen, nahm sich Narihisagos Frau Ayako nach dem Tod von Muku das Leben.
Narihisago war rasend vor Wut und Hass, den Challenger auf und tötete ihn. Das ist auch der Grund, warum er am Anfang von ID: Invaded bereits im Gefängnis sitzt.
Der erwähnte Soundtrack "Memories of Love" spielt zu dem Zeitpunkt, an dem Narihisago sich noch einmal in seiner eigenen ID Well an den schrecklichen Tag erinnert.
Das ist die Geschichte, die Daniel Schlauch bis heute noch tief im Herzen trifft und der Grund, weshalb der Synchronsprecher bei der Erinnerung an diese Tragödie immer noch weinen muss.
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