Bei der diesjährigen Verleihung der Spiel des Jahres Awards hat es etwas gegeben, das es zuvor noch nie gegeben hat: Reiner Knizia hat mit Rebirth in der Kategorie Kennerspiel des Jahres gewonnen und ist damit der erste Mensch, der in allen drei Kategorien des Preises eine Auszeichnung erhalten hat. Lange war das Spiel auf Amazon nur auf Italienisch zu bekommen, doch mittlerweile ist auch die deutsche Ausgabe des Brettspiels verfügbar.
Schnappt euch das Brettspiel jetzt auf AmazonRebirth: Simpel, aber genial
Von der Dicke der Anleitung her, würde man erst nicht vermuten, dass es sich hier um ein Kennerspiel handelt: Auf gerade mal vier Seiten werden alle Regeln erläutert, die so simpel sind, dass ich sie euch hier einmal zusammenfassen kann:
Jeder von euch wählt eine Farbe und nimmt sie dazugehörigen Plättchen. Es gibt drei unterschiedliche Arten: Nahrungsgebäude, Energiegebäude und Siedlungen. Die Plättchen legt ihr in einem großen Haufen vor euch ab und zieht zu Beginn der Runde ein Plättchen aus eurem Haufen und legt es auf den Spielplan. Dabei gibt es einige Regeln zu beachten:
- Nahrungsgebäude dürfen nur auf Felder mit Nahrungs-Symbol oder Felder ohne Symbol gelegt werden.
- Energiegebäude dürfen nur auf Felder mit Energie-Symbol oder Felder ohne Symbol gelegt werden.
- Siedlungen dürfen nur auf Felder mit Siedlungs-Symbol gelegt werden
Je nachdem, wo ihr das Plättchen platziert, erhaltet ihr Punkte. Dabei gilt meistens die Regel, dass ihr möglichst viele Plättchen der gleichen Art nebeneinander legen wollt, da sich die Punkte für jedes weitere Plättchen in einer Gruppe erhöhen.
Zudem gibt es auf dem Spielplan verteilt Burgen und Kathedralen. Burgen bringen am Spielende Extrapunkte, wenn ihr die meisten Plättchen um eine Burg herum platziert habt. Kathedralen lassen euch Auftragskarten ziehen, mit denen ihr auch Punkte erhalten könnt, sobald ihr die Bedingungen der Karte erfüllt habt. Ihr spielt so lange, bis eure Plättchen alle sind und wertet dann die letzten Punkte aus. Wer am meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt die Partie.
Sichert euch das Kennerspiel des Jahres jetzt bei AmazonWarum das Spiel zum Kennerspiel des Jahres ernannt wurde
In der offiziellen Begründung der Jury heißt es: "Das einfache Grundprinzip von Rebirth eröffnet eine Vielzahl taktischer Möglichkeiten." Und das bringt es aus meiner Sicht genau auf den Punkt. Das Spiel hält sich nicht mit komplizierten Regeln oder mit Tonnen an Spielmaterial auf, sondern ist kurz, knackig und leicht verständlich. Trotzdem wird es durch die ständige Interaktion mit den anderen Personen am Spieltisch nicht langweilig.
Wer das Spiel etwas taktischer gestalten will, kann den Spielplan auf die andere Seite drehen, der nun nicht mehr Schottland, sondern Irland abbildet. Dort gelten ein paar Bonusregeln. So liegen die Missionskarten hier offen aus und können von allen gleichzeitig verfolgt werden. Außerdem gibt es Rundtürme, die besondere Fähigkeiten aktivieren, sobald das erste Mal ein Plättchen neben sie gelegt wird. Für die ersten Runden solltet ihr unbedingt bei der Schottland-Seite des Spielbretts bleiben.
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