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MotoGP 3 im Test - Ultimate Racing Technology

Jetzt wird's extrem! Beim dritten Teil der Serie rast ihr auch auf Straßenkursen.

02.09.2005 11:13 Uhr

Bei strömendem Regen könnt ihr euch an den Bremslichtern der Konkurrenz orientieren, um die Übersicht zu behalten. Screen: XboxBei strömendem Regen könnt ihr euch an den Bremslichtern der Konkurrenz orientieren, um die Übersicht zu behalten. Screen: Xbox

Der vermeintlich größte Heilsbringer eines Spiels kann gleichzeitig auch der größte Fluch sein: Die Rede ist von der Lizenz. Bei Rennspielen ist es nämlich so, dass man sich mit einer offiziellen Lizenz auch an bestimmte Strecken bindet. So auch mit der Lizenz des Motorrad-Grand-Prix. Da wird halt immer auf denselben 17 Strecken entlang gekachelt. Und da dies nicht Moto GP, sondern inzwischen Moto GP 3 ist, musste dieses Jahr endlich etwas Neues her. Fanden zumindest die Entwickler von Climax. Das war die Geburtsstunde des »Extrem«-Modus.

Moto Extrem

In den Kurven geht es gerade kurz nach dem Start sehr heftig zur Sache. Wer hier nicht aufpasst, schlittert mit dem Hosenboden über den Asphalt. Screen: XboxIn den Kurven geht es gerade kurz nach dem Start sehr heftig zur Sache. Wer hier nicht aufpasst, schlittert mit dem Hosenboden über den Asphalt. Screen: Xbox

Im Extrem-Modus rast ihr über 16 Straßenstrecken. Anfangs pest ihr mit mehr als 220 km/h über eine Küstenstraße, bei der wilde Wellen gegen die rauen, zerklüfteten Felsen branden. Im krassen Gegensatz dazu steht die Strecke im nächtlichen Tokio. Hier wird die Raserei durch kaltes Neonlicht erhellt, die Motorräder brettern über breite Highways und duellieren sich in diversen Tunnelröhren. Statt Tunnels warten im beschaulichen Prag die berühmten Brücken auf die Motorradpiloten. Noch gefährlicher als das Kopfsteinpflaster sind die engen Gassen, durch die sich die 10 Piloten gegenseitig jagen. Ein kleiner Fahrfehler, und man macht schmerzhaft Bekanntschaft mit der nächsten Hausecke. Diese Gefahr ist beim Rasen auf einer deutschen Autobahn zwar nicht gegeben, dafür bedeutet jeder kleine Verbremser den sicheren Abflug. Je nach Platzierung gibt's nach jedem Rennen mehr oder weniger Kohle. Die könnt ihr entweder sparen, um euch einen neuen Bock zu kaufen, oder in euer aktuelles Zweirad investieren. Mit einer leichteren Verkleidung oder einem neu aufgebauten Motor hat man es gegen die hartnäckige Konkurrenz gleich sehr viel leichter.

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