Oculus VR vs. Zenimax - Urteil: Gericht spricht Zenimax 500 Millionen US-Dollar zu

Es gibt ein Urteil im Gerichtsprozess rund um das Oculus VR-Headset: Zenimax stehen demnach insgesamt 500 Millionen US-Dollar zu, weil Palmer Luckey und Oculus VR offenbar gegen Verschwiegenheitserklärungen verstoßen haben.

Oculus Rift & Oculus Touch Oculus Rift & Oculus Touch

Der komplizierte Rechtsstreit zwischen Zenimax und Oculus VR dauert schon eine ganze Weile an. Jetzt gibt es ein Urteil: Insgesamt müssen Oculus VR, Palmer Luckey und Brendan Iribe 500 Millionen US-Dollar an Zenimax zahlen. Allerdings soll das mittlerweile zu Facebook gehörende Oculus VR keine Firmengeheimnisse unrechtmäßig verwendet haben, wie es ihnen von Zenimax vorgeworfen wurde.

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Weil Palmer Luckey und somit auch Oculus VR gegen eine Verschwiegenheits-Erklärung verstoßen haben, müssen sie 200 Millionen US-Dollar zahlen, dazu kommen noch einmal 50 Millionen wegen Copyright-Verstößen. Jeweils weitere 50 Millionen müssen Palmer Luckey und Oculus VR wegen falscher Angaben zahlen. Der ehemalige CEO Brendan Iribe muss – ebenfalls wegen falscher Angaben – 150 Millionen US-Dollar zahlen.

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Polygon berichtet, dass Oculus VR die Angelegenheit als Sieg verbucht, weil der Kern-Vorwurf des Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen entkräftet worden sei. Oculus VR wolle trotzdem wahrscheinlich Berufung einlegen, um gegen das Urteil vorzugehen. Das letzte Wort ist in der Angelegenheit also wohl immer noch nicht gesprochen.

Währenddessen überlegt Zenimax laut Polygon, ob es aufgrund des Urteils einen Verkaufsstopp der Oculus VR-Headsets erwirken kann. CEO Robert Altman gibt an, Zenimax schätze die Entscheidung des Gerichts, dem Konzern die halbe Milliarde US-Dollar zuzusprechen.

Was haltet ihr von dem Urteil?


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