Drei Jahre ohne Pause: Der 44-jährige YouTube Tasuke hat das berühmt-berüchtigte Trainingsprogramm von Saitama aus dem One Punch-Anime komplett abgearbeitet. 1.095 Tage lang machte er also 100 Liegestützen, Sit-Ups und Kniebeugen sowie einen 10 Kilometer langen Lauf.
Im zugehörigen YouTube-Video zeigt Tasuke nicht nur die optische Verwandlung, sondern auch, wie sich sein Körpergewicht verändert hat: Von rund 74 Kilogramm ging es auf 61,5 Kilogramm runter.
Über die gesamte Dauer kommt Tasuke hochgerechnet auf rund 109.000 Wiederholungen pro Übung und mehr als 16.000 gelaufene Kilometer. Verletzungen, Krankheiten, verlorene Zehennägel und einen Verkehrsunfall hat er demnach für die Challenge in Kauf genommen.
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Was im Anime nach Witz klingt, wird hier zur "Tasuke-Challenge"
Für die Uneingeweihten: In One Punch Man erklärt Protagonist Saitama, dass er sein übermenschliches Kraftlevel allein durch das 100-100-100-10-Programm erreicht habe – also die jeweilige Anzahl an Liegestützen, Sit-Ups, Kniebeugen und dem entsprechend langen Lauf.
- Im Anime wird das zur Pointe eines Witzes – in einer Welt voller übermächtiger Helden und monströser Schurken reicht ein ebenso simples wie spartanisches Programm anscheinend aus, um zum unangefochten stärksten Helden zu werden.
- Tasuke nimmt die Herausforderung indes bewusst an. Ob er Saitamas ebenfalls vorhandene Vorgabe, weder die Klimanlage im Sommer noch die Heizung im Winter anzuschalten, geht aus dem Video aber nicht hervor.
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Community zwischen Bewunderung und Skepsis
In der Diskussion im OnePunchMan-Subreddit überwiegt an dieser Stelle die Anerkennung für die brachiale Leistung – da ist es laut "BF2-GeneralGrievous" fast schon schade, dass es "keine Monster zum Bekämpfen gibt.
Auf Praxisebene sind sich die Fans allerdings in einem Punkt uneins: Täglich 10 Kilometer zu laufen, ist laut "RemyGee" selbst für Hobbyläufer ein hartes Unterfangen. Allein dieses Laufpensum hält "xGhostCC" entsprechend auch für unplausibel.
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Auch auf X sind die Kommentare eher skeptischer Natur: "gthmknght00" hält es etwa für unvorstellbar, dass jemand drei Jahre lang trainieren könne, ohne Folgen einer Überlastung des zentralen Nervensystems davonzutragen.
Die Frage nach der medizinischen Plausibilität
Ob ein menschlicher Körper diese Belastung tatsächlich 1.095 Tage am Stück verkraftet, lässt sich an dieser Stelle nicht abschließend beantworten.
- Sportmediziner empfehlen üblicherweise Ruhetage, weil Muskelfasern Reparaturzeit brauchen und chronische Überbelastung Immunsystem, Herz-Kreislauf-System und Zentralnervensystem unter Druck setzen kann.
Tasuke dokumentiert im Video durchaus auch Phasen, in denen er krank oder verletzt trainiert haben soll. Wie streng er die Vorgabe "jeden Tag" tatsächlich ausgelegt hat – etwa, ob an Krankheitstagen reduzierte Varianten gezählt wurden – bleibt bislang unklar.
Hier dürfte auch der Hase im Pfeffer liegen: Wer das Programm exakt nach der Anime-Vorlage versucht, bekommt nach allem, was die Sportmedizin sagt, früher oder später ein Problem.
Habt ihr schon mal die Saitama-Challenge versucht – und wie erging es euch damit?
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