Pokémon GO ist jetzt offiziell nichts für Kinder mehr: Darum ist das Spiel jetzt ab 16

Das gilt zumindest laut der PEGI-Vorgabe, die einfach mal von 7 auf 16 erhöht wurde. Die USK bleibt bei ihrer Einstufung, die davon noch mal abweicht.

Die neue Einstufung der PEGI hat nichts mit Faktoren wie Gewalt zu tun. Die neue Einstufung der PEGI hat nichts mit Faktoren wie Gewalt zu tun.

Die Frage, für welche Altersstufe Pokémon Go geeignet ist, lässt sich ganz unbedarft aus dem Stegreif gar nicht so leicht beantworten. Unter den Fans sind Kinder genauso wie Erwachsene. Die europäische PEGI-Alterseinstufung wurde aber jetzt drastisch hochgesetzt.

Demnach wäre das Spiel dann nichts mehr für Kids. Die USK bleibt dagegen bei ihrer Einstufung, die aber sowieso schon höher lag. Ihr merkt: Es ist kompliziert.

Das sind die PEGI-, und USK-Einstufungen

Falls ihr euch Pok´emon Go zum Beispiel aus dem PlayStore laden wollt, dann findet ihr dort die deutsche USK-Angabe: ab 12 Jahre. Die Einstufung der PEGI (Pan European Game Information ) lag dagegen bisher bei 7 Jahre, wurde aber jetzt hochgesetzt, und zwar gleich auf "ab 16".

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Fragt sich natürlich, was hinter diesem gewaltigen Sprung steckt. Der Grund dafür ist simpel: Die PEGI setzt nun nämlich strengere Regelungen zu Lootboxen durch (via polygon). Dass Glücksspielmechaniken, bei denen bezahlte Items zufallsbasiert sind, immer einen faden Beigeschmack haben, ist nichts Neues.

Nach der angepassten Regelung ist jetzt aber die Einstufung "ab 16" die niedrigste, die Titel mit derlei Mechaniken überhaupt bekommen können. Daher gab es eben auch gleich diesen großen Sprung vom Grundschul- zum hohen Teen-Alter.

Schuld an der Neubewertung ist das Brüte-System, bei dem Fans Eier kaufen können, um zufällige Taschenmonster auszubrüten. Pokémon Go ist damit natürlich nicht das einzige Spiel, das jetzt aufgrund der Regelung neu eingestuft wird, gehört aber eben zu den bekannten Beispielen, die vorher sehr niedrig eingestuft waren.

Welche Relevanz hat die PEGI überhaupt in Deutschland? Keine allzu große. Die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) ist die wichtige offizielle Einrichtung, die die Ratings für Deutschland vergibt. Sie arbeite mit der internationalen, beziehungsweise europäischen PEGI zusammen.

Die PEGI-Angabe dient bei uns nur als zusätzliche Orientierung, hat aber keine rechtliche Relevanz.

Was sagt ihr zu der Begründung und Neueinstufung: Geht ihr mit, dass solche Mechaniken nichts für Kids sind oder findet ihr den 16er-Stempel übertrieben?


Kommentare(1)
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