Shigeru Miyamoto, 73 Jahre alt, Zelda- und Mario-Erfinder: "Ich spiele alleine eigentlich gar keine Spiele mehr"

Er hat Nintendo geprägt wie kein Zweiter, Mario und Zelda aus der Taufe gehoben und Videospielgeschichte geschrieben. Selbst zockt er aber eigentlich kaum noch, wie Shigeru Miyamoto jetzt verraten hat.

Dürfen wir vorstellen? Shigeru Miyamoto, der Vater von Mario, Zelda, Donkey Kong und Co.. Dürfen wir vorstellen? Shigeru Miyamoto, der Vater von Mario, Zelda, Donkey Kong und Co..

Auch wenn PS5 und Co. mittlerweile massiv aufgeholt haben: Für unglaublich viele Menschen sind Videospiele synonym mit Zelda und Super Mario. Das verdanken wir Shigeru Miyamoto und seinen breit gefächerten Interessen – auch wenn er mittlerweile eigentlich nur noch Games zockt, wenn ihn seine Enkelkinder besuchen.

Shigeru Miyamoto spielt alleine kaum noch Videospiele

In einem Famitsu-Interview (via GamesRadar) verrät der Schöpfer unzähliger Nintendo-Marken, dass er selbst so gut wie gar nicht mehr zockt. Warum das so ist, erklärt die Videospiel-Legende nicht. Aber er hat das Hobby immerhin noch nicht ganz aufgegeben und fokussiert sich auf das gemeinsame Spielen mit seinen Enkeln.

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Diese Enkelkinder dürfen bei ihren Eltern nämlich keine Games spielen, dort gibt es laut dem Super Mario- und Donkey Kong-Erfinder wohl nicht einmal Konsolen oder ähnliches – damit die Kids nicht zu viel zocken. Wollen sie Videospiele spielen, können sie das aber eben bei ihrem Großvater tun, der dann mit ihnen zusammen spielt.

"Die Kleinen können Spiele noch nicht selbst beenden, also glaube ich, dass es sie glücklich macht, wenn wir sie zusammen schaffen. Sie haben wirklich Angst vor dem Endgegner in Captain Toad: Treasure Tracker, also erledige ich ihn für sie."

Das passt sehr gut zur grundlegenden Nintendo-Philosophie. Vor einiger Zeit war schon bekannt geworden, dass Shigeru Miyamoto ganz bewusst nach Menschen sucht und die einstellt, die abseits von Videospielen auch noch andere Hobbys und Interessen haben. Manche hätten sogar noch nie ein Videospiel gespielt, bevor sie bei Nintendo angefangen hatten.

Was ganz einfach daran liegt, dass vielfältige Interessen sehr gut dazu geeignet sind, als Inspiration zu dienen. Wer außerhalb von Games keinerlei andere Einflüsse hat, könnte Schwierigkeiten mit wirklich innovativen Ideen und neuen Herangehensweisen haben.

Shigeru Miyamoto selbst ist ebenfalls bekannt dafür, seine Inspirationen aus anderen Lebensbereichen gezogen zu haben. Pikmin soll durch seine Liebe zum Draußen sein und Gärtnern entstanden sein, während sein Interesse an Musik zu Wii Music geführt hat. Shigerus Tierliebe soll uns hingegen das legendäre Nintendogs beschert haben.

Und auch wenn es für ihn selbst vielleicht schade ist, dass er keine neuen Videospiele mehr für sich allein erlebt, scheint Shigeru Miyamoto einer der coolsten Opas der Welt zu sein. Stellt euch nur einmal vor, ihr hättet so eine Videospiel-Legende als Großvater!

Glaubt ihr, ihr werdet mit 73 noch Games zocken, und das auch alleine? Oder kennt ihr vielleicht sogar so eine Person oder seid selbst eine?


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