Vor rund zweieinhalb Jahren kündigte WIT Studio mit "The One Piece" etwas überraschend ein Remake zum legendären Manga/Anime von Eiichiro Oda an. Seitdem sparte man mit Informationen – immerhin steht inzwischen fest, dass der Release der Neuauflage im Februar 2027 auf Netflix erfolgen soll.
Das Remake umfasst zu Beginn sieben Folgen mit rund 300 Minuten Laufzeit, die die ersten rund 50 Kapitel der Vorlage abdecken sollen, was schon knapp bemessen ist. Ursprünglich sollten aber noch weniger Episoden produziert werden, wie Regisseur Masashi Koizuka gegenüber Den of Geek verrät.
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The One Piece: Erster Teaser-Trailer zum neuen Remake
"Mir lagen so viele Dinge am Herzen"
Demnach hatte Koizuka vom Start weg eine noch kürzere Staffel angesetzt. Wie der vor allem als Key Animator der ersten Staffel von Attack on Titan bekannte Regisseur im Interview erklärt, habe es aber "so viele Dinge gegeben, die er liebte" und unbedingt einbringen wollte, sodass immer mehr an Laufzeit hinzu kam.
Dahinter steckt ein Balanceakt, den WIT Studio zur Neuauflage von One Piece zu bewältigen hat. Schöpfer Eiichiro Oda gab bekanntermaßen die Vorgabe, keine Manga-Panels nachzuzeichnen. Vielmehr solle das Remake-Team eine eigene Interpretation der East-Blue-Saga auf den Bildschirm bringen:
Wieso das überhaupt eine Herausforderung war, zeigt der Blick auf die Vorlage: 1.165 Folgen hat der Original-Anime (Stand jetzt) angesammelt, hinzu kommen 15 Kinofilme. Genau daran orientiert sich Koizuka - er will neuen Zuschauern dasselbe Gefühl vermitteln, das er selbst in der Schule beim Erstkontakt mit der Serie hatte.
Ursprünglich war offenbar über eine einmalige Miniserie spekuliert worden. WIT Studio hat inzwischen aber Interesse signalisiert, die Adaption fortzusetzen – bei der Menge an Manga-Material wäre der Stoff mit Sicherheit vorhanden.
Was erwartet ihr vom "The One Piece"-Remake? Kommt es zu früh oder ist es eine willkommene Gelegenheit, euch die Saga nochmal von vorn zu geben?
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