Epic Games hat im Rahmen der State of Unreal 2026 unter anderem das große Update der hauseigenen Unreal Engine 5 vorgestellt. Das nennt sich "Unreal Engine 5.8", ist ab heute erhältlich und bietet eine ganze Reihe von Neuerungen.
Beispielsweise ist es mithilfe des neuen Features MetaHuman Collections nun möglich, große Menschenmengen in der Engine performanter darzustellen. Außerdem kann über ein Plugin generative KI genutzt werden und es gibt diverse Updates für Shader und die Stabilität der Engine.
Größtes Upgrade von UE 5.8: Ein neues Beleuchtungsmodell
Die größte Neuerung ist allerdings die Einführung des Features "Lumen Lite". Den Begriff Lumen führte Epic schon beim Start der Unreal Engine 5 ein, er beschreibt das globale Beleuchtungsmodell der Engine. Dieses fraß bislang sehr viele Hardwareressourcen, was sich mit Lumen Lite nun ändern soll.
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Laut Epic wird die Grafikqualität bei Lumen Lite beibehalten, die dafür erforderliche Grafikleistung aber deutlich sinken. Davon soll eine Plattform besonders profitieren: die Switch 2.
Die nennt Epic explizit als Zielplattform für Lumen Lite und schätzt, dass die Berechnung der globalen Beleuchtung mit dem Update 5.8 doppelt so schnell vonstatten gehen wird – die Performance in diesem Bereich wird also massiv erhöht.
Dadurch soll es möglich sein, dass auch grafikintensivere Unreal Engine 5-Spiele auf der Switch 2 laufen. Auch der PC soll von Lumen Lite profitieren.
Sollte das Upgrade tatsächlich die erhofften Performance-Auswirkungen haben, wäre das eine massive Verbesserung. Bislang auf der Switch 2 erschienene Spiele mit der Unreal Engine 5 hatten teilweise mit Framerate-Einbrüchen zu kämpfen (z.B. Cronos: The New Dawn) oder waren grundsätzlich auf 30 fps festgesetzt (wie Layers of Fear).
Das ressourcenaufwändige Beleuchtungsmodell war dabei einer der Gründe – durch Lumen Lite könnten also Spiele mit Epics Engine auf der Switch 2 in Zukunft merkbar besser laufen.
Bislang steht allerdings noch nicht fest, bei welchen aktuell in Entwicklung befindlichen Spielen wir diese etwaigen Effekte sehen werden – die Entwickler*innen steigen jetzt ja erst auf das Engine-Update um.
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