Das Remake von Assassin's Creed Black Flag kommt bei den Spieler*innen sehr gut an. Und auch die Verkaufszahlen von 3 Millionen in der ersten Woche stimmen Ubisoft zufrieden. Da liegt es nahe, dass noch neue Inhalte für Resynced nachgeliefert werden – einen DLC etwa.
Hier würde sich natürlich eine Neuauflage von Freedom Cry (Schrei nach Freiheit) anbieten, die Erweiterung des originalen Black Flag von 2013. Der DLC hat es nämlich nicht ins Remake geschafft.
Ubisoft hat aber womöglich andere DLC-Pläne. In einem Interview mit dem Content Creator JorRaptor äußerte sich der Game Director Richard Knight nämlich zu einer möglichen Erweiterung.
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Assassin's Creed: Freedom Cry - Launch-Trailer zum Standalone-DLC
Ein völlig neuer Black Flag-DLC statt Freedom Cry?
Natürlich hat Richard Knight nicht allzu sehr aus dem Nähkästchen geplaudert, was die Zukunftspläne für Black Flag Resynced betrifft. Dafür sei es noch zu früh, meinte er. Aktuell gehe es um die Balance und Updates des Basisspiels. Allerdings hätten die Entwickler*innen bereits Ideen für den weiteren Support.
Die naheliegende Neuauflage von Freedom Cry gehört aber (vorerst) scheinbar nicht dazu. Vielmehr scheinen sie sich über einen DLC Gedanken zu machen, der Edwards Geschichte ergänzt. So lässt sich das Gesagte des Game Directors zumindest interpretieren:
"Abgesehen davon möchte ich nur sagen, dass unser Fokus beim „Black Flag“-Remake schon immer auf Edward lag – er ist sozusagen das Herz und die Seele des Originalspiels, und vielleicht gibt es da ja auch noch mehr zu erzählen. Also, ich kann zu „Freedom Cry“ wirklich nichts sagen, außer, dass wir im Moment mit diesem Remake alle Hände voll zu tun haben. Ich denke, „Freedom Cry“ ist auch kein kleines Projekt."
Was Ubisoft am Ende wirklich umsetzt, wird die Zeit zeigen und sicher auch mit vom weiteren Erfolg des Remakes abhängen. Da Edward aber beliebter denn je ist, würde ein DLC rund um den Protagonisten ebenfalls eine tolle Ergänzung darstellen, die vermutlich sogar weniger Risiken birgt.
Freedom Cry punktet zwar mit einem neuen Gebiet, ernsthaften Story rund um Sklaverei und damit verbunden dem Protagonisten-Wechsel zu Adewale (Edwards Quartiermeister auf der Jackdaw), aber nicht jeder spielt nach zig Stunden gerne einen anderen Charakter.
Zudem kam der DLC mit einem Metascore von 71 und User-Wertungen von 6,3/10 nicht so gut an, wie das Hauptspiel mit seinen 88 und 8,4. Es wäre also gut denkbar, dass Ubisoft daher bei der DLC-Politik auf Edward setzt.
Meinung der Redaktion
Annika Bavendiek
Durch das Remake habe ich Edward noch mehr in mein Herz geschlossen. Ich würde liebend gerne durch einen DLC, der sich um ihn dreht, neue Abenteuer mit ihm erleben sowie neue Seiten von ihm kennenlernen.
Und trotzdem denke ich mir: Nein, das fühlt sich falsch an. Nicht grundsätzlich, das definitiv nicht, aber was die Reihenfolge betrifft. Ich wünsche mir, dass Ubisoft erst den originalen DLC Freedom Cry neu auflegt, damit ich endlich die Geschichte rund um Adewale erleben kann – im modernen Gewand und zum ersten Mal überhaupt.
Denn auch, wenn ich das originale Black Flag von 2013 kenne, habe ich es bisher versäumt, den DLC zu spielen. Und das will ich jetzt endlich ändern. Nicht nur, weil ich auch Adewale in mein Herz geschlossen habe, sondern auch, weil ich die koloniale Sklaverei als ein sehr spannendes, historisches Thema empfinde.
Nachdem ich mich aber so sehr in die technischen und spielerischen Vorzüge von Resynced verliebt habe, möchte ich Freedom Cry ungern in der alten Version spielen. Adewale hat ein Remake genauso verdient wie Edward.
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