"Aniimo ist alles, was ich von einem Pokémon-Like wollte": Spielerin zieht erstes Fazit nach 65 Stunden, aber nicht alle sind so enthusiastisch

Der kostenlose Creature Collector Aniimo ist da und die Stimmung in der Community ist ziemlich positiv.

Das sagt die Community zu Aniimo! Das sagt die Community zu Aniimo!

Aniimo hat nun beinahe die erste Woche seit dem Release hinter sich gebracht. Der kostenlose Creature Collector wurde schon lange vorher als potenziell starker Pokémon-Konkurrent gehandelt und für einige Fans hat sich das Warten auf jeden Fall gelohnt – auch wenn es gleichzeitig deutliche Kritik gibt.

Gameplay? Passt!

Im entsprechenden Subreddit sieht die Stimmung aktuell ziemlich rosig aus. Viele Fans freuen sich über das Open-World-Spiel und teilen enthusiastisch ihre schönsten Monster. Dazu gehört etwa Userin Meemsi-, die ihre Erfahrungen nach 65 Stunden Spielzeit teilt und dafür viel Zuspruch bekommt.

Video starten 7:47 Aniimo: Gameplay-Showcase zeigt mehr aus der bunten Welt der Pokémon-Alternative

Ihrer Meinung nach ist Aniimo “alles, was ich von einem Pokémon-Like wollte”. Konkret gelobt wird die Fülle an Aktivitäten, der Charaktereditor und die Monster-Designs. Außerdem sei die Monetarisierung für ein Free-to-Play-Spiel “sehr zahm”.

Der Post kam mit über 1.200 Upvotes sehr gut an, was sich auch in den Kommentaren niederschlägt, die ihr größtenteils zustimmen und den positiven Eindruck zum Spiel unterschreiben. Ein Blick ins Forum zeigt, dass es noch deutlich mehr Erfahrungsberichte dieser Art gibt.

Auch die Spielerzahlen sprechen für sich. Der bisherige Peak auf der PC-Plattform Steam lag kürzlich bei über 168.000 gleichzeitig spielenden Aniimo-Fans, wobei der Creature Collector zusätzlich noch auf PS5 und Xbox erschienen ist. Die Mobile-Versionen folgen erst am 23. September – es gibt also auf jeden Fall großes Interesse.

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Also alles rosig in Idyll?

Es sind aber nicht alle so enthusiastisch, was vor allem bei den Steam-Bewertungen am deutlichsten wird. Dort schafft es Aniimo aktuell (Stand 22.09.26 um 09:17) auf 70 Prozent Empfehlungen, wobei es kurz nach dem Launch sogar im 60er-Bereich landete und sich seitdem langsam aber stetig nach oben kämpft.

Neben technischen Startschwierigkeiten sind es vor allem zwei Punkte, die für negative Bewertungen sorgen: Zum einen sind einige Stimmen unzufrieden mit der Monetarisierung und zum anderen gibt es Vorwürfe wegen der möglichen Nutzung von generativer KI.

Ob Letztere in Aniimo tatsächlich zum Einsatz kam, können wir hier nicht final beantworten. Grund für die Annahme scheint vor allem der Grafikstil von Aniimo zu sein, dessen Ähnlichkeit zu KI-generierten Bildern tatsächlich nicht ganz von der Hand zu weisen ist – allerdings ist das natürlich in keiner Form ein Beweis. 

Als Gegenstimmen gibt es wiederum umfangreiche Posts aus der Community, die etwa mithilfe der Steam-Richtlinien beweisen wollen, dass die Vorwürfe falsch seien, wie dieser hier.

Der bunte super cute-Look ist für viele eine große Stärke von Aniimo – andere wittern mögliche KI-Nutzung. Der bunte "super cute"-Look ist für viele eine große Stärke von Aniimo – andere wittern mögliche KI-Nutzung.

Wie aggressiv sind die Mikrotransaktionen?

Als Free-to-Play-Spiel setzt Aniimo natürlich auf einen Ingame-Shop. Anders als im Vorfeld vermutet, gibt es zum Launch allerdings keine Gacha-Banner. Im Moment lassen sich gegen eine Premium-Währung kosmetische Items, ein klassischer Battle Pass und einige spielerische Vorteile kaufen, die vor allem Zeit sparen.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Pflege von magischen Blüten. Mit dieser Mechanik lassen sich seltene Prismana-Aniimo anlocken. Normalerweise lässt sich dieser Vorgang dreimal pro Tag ausführen. Wer sich die entsprechende Ressource mit Echtgeld kauft, darf aber bis zu 15 Mal pro Tag sein Glück versuchen.

Wirklich exklusive Inhalte gibt es hier also nicht für eure verdienten Euros, aber wer schneller vorankommen möchte, kann das Portemonnaie sprechen lassen.

Was ebenfalls zur kritischen Stimmung bezüglich der Monetarisierung beiträgt, sind die Menüs des Spiels. Diese sind stark vergleichbar mit tatsächlichen Gacha-Spielen wie Genshin Impact oder Infinity Nikki. Das bedeutet, sie sind durch unzählige Währungen, Mikro-Belohnungen und kleine Events sehr unübersichtlich und überladen.

Vieles davon bezieht sich zwar auf Ingame-Währungen, die ihr im Laufe des Spiels kostenlos erhalten könnt, aber Aniimo schürt zumindest den Eindruck, dass hier zukünftig noch mehr Premium-Angebote oder ähnliche Überraschungen auf uns warten könnten.

Wie sehr das stört, bleibt vor allem Geschmackssache. Wie oben beschrieben, empfinden einige Fans die Monetarisierung sogar als “zahm”, da auf Paywalls oder glücksbasierte Gacha-Banner verzichtet wird – zumindest bis jetzt.

Spielerisch kommt der Creature Collector auf jeden Fall eher gut an und konnte bereits einige Fan-Herzen für sich gewinnen. Mal schauen, ob Entwickler Pawprint das positive Momentum beibehalten kann – immerhin steht noch diese Woche der Release für Android und iOS an, der nochmal eine Welle potenziell neuer Fans mit sich bringen dürfte.

Was denkt ihr: Habt ihr schon in Aniimo reingeschaut oder spricht euch der Creature Collector nicht an?


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