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Another Code: R im Test - Test für Nintendo Wii

Vom Handheld auf die Heimkonsole: Ist das Teenie-Drama auch auf der Wii ein Adventure-Kracher? Another Code: R - Die Suche nach der verborgenen Erinnerung im GamePro-Test.

von Gamepro Redaktion,
21.01.2010 14:06 Uhr

Teenager haben es auf dem Weg zu Erwachsen sein nicht leicht. Davon kann Ashley, die 16-jährige Protagonistin des Wii-Adventures Another Code: R, ein Klagelied singen. Das junge Mädchen verlor im Alter von drei Jahren seine Mutter Sayoko – eine renommierte Wissenschaftlerin, die von einem Unbekannten erschossen wurde. Ashleys Vater Richard, ebenfalls Forscher, floh nach der tragischen Katastrophe in die Arbeit und übernahm Sayokos Projekt. In den folgenden Jahren arbeitete Richard fieberhaft an einem System, dass die Kontrolle von Erinnerungen ermöglichen soll – das so genannte »Another«. Von Ashley hielt er sich fern; das Mädchen wuchs größtenteils elternlos bei ihrer Tante Jessica auf. Die Story des Spiels schließt an die 2005 erschiene DS-Episode an; Vorkenntnisse sind allerdings nicht nötig. Ashleys Vater lädt das Mädchen am Ende ihrer Sommerferien ein, sie am Lake Juliet zu besuchen, um mit ihm ein Camping-Wochenende zu verbringen.

Vergangenheitsbewältigung per Wiimote

Aus einem gemütlichen Vater-Tochter-Treffen wird allerdings nichts, gehen in der Gegend um den malerischen See doch merkwürdige Dinge vor sich. So wird Ashleys Tasche direkt nach ihrer Ankunft gestohlen. Daddy hat obendrein mal wieder kaum Zeit, sich um seine Tochter zu kümmern, da ihn die Laborarbeit ruft. Zudem kann sich die ambitionierte Hobby-Gitarristin plötzlich wieder an ihre tote Mutter erinnern. Je mehr ihr von der Umgebung rund um Lake Juliet erforscht, desto mehr fällt Ashley wieder ein. Sie entdeckt, dass sie früher schon einmal an dem Ort war, kurz bevor ihre Mutter starb. Wäre es nicht schon seltsam genug, dass Ashley plötzlich Erinnerungen an ihre frühste Kindheit hat, trifft sie nach einiger Spielzeit auf einen 13-jährigen Jungen namens Matt, der – wer hätte es gedacht – seinen Vater sucht, der seit fünf Jahren spurlos verschwunden ist.

Mit der Wiimote in der Hand übernehmt ihr in acht Kapiteln die Ermittlungen und fahndet nicht nur nach eurer geklauten Tasche, sondern versucht herauszufinden, was es mit »Another« auf sich hat und wieso Ashleys Mutter sterben musste. Frei bewegen könnt ihr die Hauptfigur nicht, stattdessen klickt ihr mit der Fernbedienung auf Richtungspfeile, woraufhin sich das Mädchen automatisch zum gewünschten Ort bewegt. Auch sämtliche Gegenstände manipuliert und kombiniert ihr recht intuitiv mittels Wiimote. Allerdings entscheidet ihr nicht selbst, welche Objekte ihr ins Inventar packen dürft – Ashley sagt euch stets, was sie für nützlich hält und was nicht. Meistens könnt ihr dann ein bestimmtes Objekt erst dann aufnehmen, wenn es auch benötigt wird.

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