Vor 19 Jahren mischte dieser Anime Yu-Gi-Oh mit Murmeln – und ihr kennt ihn garantiert

Sammelkarten treffen auf Wurfkugeln: Wie "Bakugan – Spieler des Schicksals" aus einem Spielzeugkonzept vier Anime-Staffeln machte.

Daniel Kuso hält einen Bakugan – und wird so zu einem Spieler des Schicksals. (Bildquelle: Cartoon Power Up via YouTube) Daniel Kuso hält einen Bakugan – und wird so zu einem "Spieler des Schicksals". (Bildquelle: Cartoon Power Up via YouTube)

Zwei Dinge prägten die Pausenhöfe der späten Nullerjahre: Sammelkartenspiele im Fahrwasser von Yu-Gi-Oh und alles, was sich werfen, rollen oder schnippen ließ.

Eine Serie kippte kurzerhand beides zusammen: "Bakugan – Spieler des Schicksals" setzte auf ein klassisches Kartenspiel, verband dies aber auch mit (leicht überdimensionierten) Murmeln, hinter denen mehr als nur eine Kugel steckte.

Video starten 0:31 Bakugan: Champions of Vestroia erscheint im November exklusiv für Nintendo Switch

Bakugan: Vier Staffeln, zwei Spielzeugkonzerne und sehr viel Merchandise

Die erste Staffel von Bakugan umfasste in Japan 51 Folgen und hatte eine futuristische Prämisse: Im Jahr 2050 regnen weltweit Kugeln und Karten vom Himmel.

  • Kinder wie die Protagonisten rund um Daniel Kuso, Shun Kazami, Runo Misaki und Marucho Marukura sammeln sie und tragen Kämpfe damit aus – ohne zu ahnen, dass in den Kugeln Lebewesen aus einem Planetensystem namens Vestroia stecken.
  • Gespielt wird über "Torkarten". Wer eine wirft, erzeugt damit ein Kampffeld, und landen zwei der namensgebenden "Bakugan" auf derselben Karte, klappen die Kugeln auf und der Kampf zwischen den Monstern um die Torkarte beginnt. Wer zuerst drei davon hält, gewinnt.

Hierzulande startete die Serie im März 2009 auf Tele 5 mit einer 52 Folgen umfassenden Staffel – die westliche Fassung wurde seinerzeit um eine Episode aufgestockt. Die englischsprachige Version ist vom Lizenzinhaber Cartoon Power Up auf YouTube zu finden, während die deutsche Synchronisation bei Amazon Prime Video zur Verfügung steht.

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Nach dieser ersten Staffel ging es Schlag auf Schlag: 2009 kam "Neu Vestroia", wiederum ein Jahr später "Invasion der Gundalianer", ehe die Bakugan-Serie 2011 mit "Die Mechtanium Woge" ihr vorläufiges Ende fand – ein Takt, den nur wenige damalige Anime durchhalten konnten.

Hinzu kam das Drumherum: Segas Spielzeug-Abteilung brachte die Kugeln in die Verkaufsregale; Activision lieferte zwischen 2009 und 2011 gleich mehrere Umsetzungen für Wii, Nintendo DS, PS3 und Xbox 360.

Nach der vierten Staffel blieb es indes lange Zeit ruhig im Bakugan-Universum. 2018 setzte Spin Master mit "Bakugan: Battle Planet" neu an. 2023 folgte wiederum eine weitere Neuauflage – beide Reboots werden hierzulande auf Super RTL ausgestrahlt.

Habt ihr Bakugan damals selbst gespielt oder nur die Serie geschaut?


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