Es ist ein Thema, das viele von uns als Kinder beschäftigt hat, und eventuell immer noch beschäftigt – entweder mit der eigenen Familie oder weil manche von uns selbst alles zu einer bestimmten Marke sammeln: Fast Food-Ketten locken gerne mit Spielzeug-Serien und dem "Catch 'em all"-Konzept.
Wenn es dann nicht klappt, alle Figuren zusammen zu bekommen, bevor die Aktion endet, kann das für Kids ein echtes Ärgernis sein. Und ein 7-jähriger Fast Food-Fan wollte sich diese Frechheit nicht weiter bieten lassen und hat 1995 einen Brief an Burger King geschrieben. Der ist jetzt wieder aufgetaucht und sorgt für Nostalgie pur.
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7-jähriges Mädchen schrieb ärgerlichen Brief an Burger King – Die inzwischen Enddreißigerin findet ihn jetzt wieder
Die Geschichte kommt von einer Instagram-Nutzerin, die berichtet, wie sie damals beschlossen hat, dass Burger King sie zum letzten Mal auf die Palme gebracht habe. In einem Brief an das Unternehmen hat sie das Problem genau geschildert, ihre Enttäuschung zum Ausdruck gebracht und einen drastischen Entschluss gefasst.
Der Brief existiert immer noch und auf Rückfragen hat die Posterin in einem Kommentar erklärt, warum sie ihn noch hat: Er ist bei ihren Eltern wieder aufgetaucht. Sie vermutet, dass die ihr gesagt haben, sie würden ihn abschicken und ihn dann in eine Kiste gepackt haben. Da kommt zur Enttäuschung also noch der Verrat. Oh, oh!
Aber genau das ist der Grund, warum wir den Brief jetzt lesen können. Er beginnt mit folgenden Worten (Schreibfehler haben wir nicht mit übersetzt):
An Burger King,
ich mag euer Essen wirklich, aber ich denke, ich werde es nicht mehr essen, wenn mein Problem nicht gelöst wird. Und mein Problem ist, dass es mir nie möglich ist, ein komplettes Spielzeug-Set zu sammeln.
Danach folgt eine Auflistung von Beispielen, die unter anderem "König der Löwen" enthält. Hier fehlte ausgerechnet Simba. Die damals 7-Jährige beschränkt sich aber nicht darauf, ihren Fall zu schildern, sondern überlegt auch gleich, was das Problem sein könnte.
Da sie gleich in mehreren Filialen war, schätzt sie: Entweder haben die viel zu wenige von den fehlenden Figuren bekommen oder gar keine. Der Brief endet mit:
Bitte verratet mir, warum das passiert ist und was dagegen getan werden kann. Ich hoffe, ich höre bald von euch.
Die Beschwerde ist erstaunlich gut strukturiert vorgebracht, womöglich haben die Erwachsenen sogar ein wenig geholfen, auch wenn sich hier und da ein paar Schreibfehler eingeschlichen haben. So steht da statt "again" beispielsweise "agen". Darüber können wir aber gut hinwegsehen.
Wir jedenfalls können uns genau vorstellen, wie das kleine ärgerliche Mädchen einen Plan gefasst hat, sich das nicht mehr bieten zu lassen.
Habt ihr auch als Kind mal einen Beschwerdebrief an ein Unternehmen geschrieben? Falls ja: Was hat euch dazu gebracht? Und hattet ihr damit Erfolg (falls eure Eltern ihn abgesendet haben)?
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