Tamburin & Kondome statt Nintendo Switch: Black Friday-Chaos bei Amazon

Amazon hat zum Black Friday jedes Jahr viel zu tun. Bei all dem Chaos sind Fehler kaum zu vermeiden und in diesem Jahr hat es offenbar besonders Switch-Käufer getroffen.

von Maximilian Franke,
06.12.2019 17:47 Uhr

Eine Switch zu Weihnachten ist eigentlich eine gute Idee, allerdings nicht für einige britische Amazon-Kunden. Eine Switch zu Weihnachten ist eigentlich eine gute Idee, allerdings nicht für einige britische Amazon-Kunden.

Jedes Jahr locken Händler am Black Friday mit vielen Rabattaktionen tausende Kunden an. Bei so viel Trubel ist es wenig verwunderlich, wenn in der Organisation etwas schief läuft. In diesem Jahr hat es bei Amazon in Großbritannien unter anderem Käufer einer Nintendo Switch getroffen. Anstatt der Hybrid-Konsole landeten verschiedenste Dinge im Briefkasten.

Das britische Magazin Mirror hat einige der Fälle von enttäuschten Kunden aufgegriffen. Berichten zufolge bekamen die Betroffenen jede Menge Gegenstände zugeschickt, nur nicht die gewünschte Switch. Unter den versendeten Produkten befanden sich unter anderem Zahnbürsten, Tamburine, AA-Batterien, Papier und Kondome.

"Es gab ein Angebot für 300 Pfund und ich hab es bestellt. Heute kam das Paket an und als ich es aufgemacht habe, erwartete mich ein Lüftungskühler für Laptops der nicht mehr als 10 Pfund wert sein kann."

Das schreibt einer der von Mirror zitierten Amazon-Kunden. So kurz vor Weihnachten sind Verwechslungen wie diese besonders nervig. Wie einige Käufer schreiben, waren die Konsolen als Geschenk gedacht. Bis die ganze Rückgabe, usw. abgewickelt ist, wird der Wunsch wohl nicht mehr bis zum 24. Dezember in Erfüllung gehen.

Amazon verspricht Geld zurück

Amazon hat auf die Beschwerden reagiert und verspricht die Erstattung des Kaufpreises. Der etwas günstigere Angebotspreis der Konsole ist dennoch dahin, seit die Black Friday-Aktion beendet wurde. Der Online-Händler hat sich außerdem mit einem offiziellen Statement entschuldigt und verspricht sich mit allen betroffenen Kunden in Verbindung zu setzen.

Bei so vielen Bestellungen sollte es keine Überraschung sein, dass hier und da Fehler im Hintergrund passieren. Warum jedoch scheinbar wahl- und zusammenhangslos falsche Produkte verschickt wurden, wirkt kurios. Ein einfaches Vermischen der SKUs scheint jedenfalls nicht das Problem gewesen zu sein, da ansonsten alle Switch-Käufer das gleiche, falsche Etwas erhalten hätten.

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