Call of Duty: WW2 - Fans fürchten Pay2Win-System durch Waffen-Supply Drops

Auch in Call of Duty: WW2 gibt es Mikrotransaktionen, mit deren Hilfe wir seit Kurzem echtes Geld für allerlei virtuellen Schnickschnack ausgeben können. Bald eventuell auch für Waffen, was Spielern sauer aufstößt. Kommt ein Pay2Win-System?

von David Molke,
23.11.2017 12:30 Uhr

Call of Duty: WW2 führt einen Kampf an mehreren Fronten. Call of Duty: WW2 führt einen Kampf an mehreren Fronten.

Call of Duty: WW2 hatte nach dem Launch unter anderem mit Server- und Verbindungsproblemen zu kämpfen. Seit dem neuesten Update sind die dedizierten Server für alle Plattformen wieder am Start. Es gibt – wie im Vorfeld angekündigt – jetzt auch die Möglichkeit, für echtes Geld COD Points zu kaufen. Die können wir wiederum in Supply Drops investieren, die unterschiedliche Dinge wie XP-Boosts, Emotes oder sonstige kosmetische Items beinhalten. Dataminer haben aber angeblich Hinweise darauf gefunden, dass uns in Zukunft auch Waffen-Supply Drops erwarten könnten.

Momentan gibt es nur seltene Supply Drops – keine epischen und keine legendären. Genau wie die Waffen-Supply Drops sind die beiden anderen Varianten offenbar aber ebenfalls bereits im Spielcode entdeckt worden. Noch einmal zur Sicherheit: Das muss nicht heißen, dass Activision und Sledgehammer diese Dinge auch tatsächlich irgendwann im Spiel implementieren. Viele Fans glauben aber anscheinend fest daran. Unter anderem auf Reddit machen sie sich jetzt Sorgen darum, dass Call of Duty: WW2 dadurch ein Pay2Win-System verpasst bekommen könnte.

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Sofern die Waffen-Supply Drops tatsächlich kommen, müssten sie natürlich deutlich bessere Waffen enthalten, um den Pay2Win-Vorwurf zu rechtfertigen. Bisher ist es noch zu früh, dazu Aussagen zu treffen. Viele CoD-Fans scheinen sich auch darüber zu ärgern, dass das Mikrotransaktions-System in CoD: WW2 erst jetzt ins Spiel eingefügt wird – zu einem Zeitpunkt, an dem alle Reviews bereits veröffentlicht sind. Lootbox-Mechaniken und In Game-Käufe stehen aktuell verstärkt im Fokus: Belgien hat zum Beispiel das Fortschritts- und Loot Crate-System von Star Wars: Battlefront 2 gerade erst zum Glücksspiel erklärt.

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Weitere Updates für Call of Duty: WW2 sollen unter anderem die Konnektivität verbessern, Map-Exploits ausmerzen, das User-Interface verbessern und vieles mehr. Auch der Flinch (also das Verziehen des Fadenkreuzes, wenn wir getroffen werden) wird offenbar reduziert.

Habt ihr im Moment noch technische Schwierigkeiten mit CoD: WW2? Was haltet ihr von Waffen-Supply Drops?

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Konsolen-Test-Video zu Call of Duty: WW2 - Ein CoD mit Leib und Seele 12:15 Konsolen-Test-Video zu Call of Duty: WW2 - Ein CoD mit Leib und Seele

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