Cyberpunk 2077-Debakel sorgt für Profitverluste bei CD Projekt RED

Cyberpunk 2077-Entwicklerstudio CDPR macht weniger Profit als erwartet. Das liegt wohl zum Großteil an der Arbeit, die immer noch in das Open World-Spiel gesteckt werden muss.

von David Molke,
01.06.2021 13:11 Uhr

Cyberpunk 2077 war vor allem auf PS4 und Xbox One nicht die erhoffte Offenbarung und die PS5- sowie Xbox Series X/S-Version ist noch immer nicht veröffentlicht worden. Cyberpunk 2077 war vor allem auf PS4 und Xbox One nicht die erhoffte Offenbarung und die PS5- sowie Xbox Series X/S-Version ist noch immer nicht veröffentlicht worden.

Über sechs Monate ist es mittlerweile schon her, dass Cyberpunk 2077 offiziell veröffentlicht wurde. Aber richtig fertig ist das Spiel immer noch nicht. Die Fehler wurden immer noch nicht alle ausgemerzt und auch von einer Rückkehr in den PlayStation Store fehlt aktuell noch jede Spur. Das macht sich auch in den Zahlen des Entwicklerstudios CD Projekt RED bemerkbar, die offenbar deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Cyberpunk 2077-Debakel sorgt für weniger Profite als geplant

Darum geht's: Cyberpunk 2077 kam letztes Jahr vor allem auf den Last Gen-Konsolen in einem technisch desolaten Zustand auf den Markt. Der sorgte zum Beispiel auch dafür, dass das Open World-Spiel von CDPR aus Sonys PlayStation Store flog und bis heute nicht wieder dort aufgenommen wurde. Seitdem arbeitet das Studio daran, die Fehler zu beheben und eine PS5- sowie Xbox Series X/S-Fassung auf den Markt zu bringen.

Weniger Profite: Die andauernde Arbeit an den Problemen mit Cyberpunk 2077 verschlingt offenbar mehr Kosten als gedacht. Zumindest berichtet CDPR-CEO Piotr Nielubowicz in einem offiziellen Statement, dass die Patches, Updates, Bugfixes und allgemein die Entwicklung von Cyberpunk 2077 dafür sorgen, dass die Profite im ersten Quartal des Jahres geringer waren als erhofft. Sie sind um 65% gefallen.

Trotzdem bricht CDPR Rekorde: Nichtsdestotrotz habe das vergangene Quartal im Hinblick auf den Cashflow Rekorde gebrochen. Das dürfte bedeuten, dass Cyberpunk 2077 zwar sehr viel Geld in die Kassen gespült hat, davon aber aufgrund der nicht enden wollenden Entwicklung und der damit zusammen hängenden Probleme insgesamt weniger davon als Profit übrig bleibt.

Ob sich CDPR vom Cyberpunk 2077-Debakel erholen kann, muss die Zukunft zeigen. Ob sich CDPR vom Cyberpunk 2077-Debakel erholen kann, muss die Zukunft zeigen.

So geht es weiter: Neben weiteren Patches für Cyberpunk 2077 sollen immer noch einige kostenlose DLCs für das Mammutprojekt erscheinen. Die sind weiterhin für dieses Jahr geplant, genau wie die Veröffentlichung der Current Gen-Version von Cyberpunk 2077 sowie die PS5- und Xbox Series X/S-Fassung von The Witcher 3. Von beidem verspricht sich CDPR wieder steigende Zahlen (via: TwistedVoxel).

Außerdem kommt 2021wohl auch noch das Pokémon GO-artige Mobile-Spiel The Witcher: Monster Slayer, wenn alles gut geht. Zumindest lautet der Plan weiterhin, den AR-Titel in diesem Sommer auf den Markt zu bringen. Wir sind gespannt, wie gut sich diese Pläne von CD Projekt RED alle in die Realität umsetzen lassen und ob Cyberpunk auf PS4 und Xbox One tatsächlich irgendwann wie erhofft funktioniert.

Was denkt ihr: Schafft es CDPR nochmal, das Ruder rumzureißen? Kommen die PS5- und Xbox Series S/X-Versionen von Cyberpunk 2077 und The Witcher 3 wirklich noch 2021?

zu den Kommentaren (25)

Kommentare(25)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.