Dragon Ball GT - "Serie hätte nicht ohne Son Goku existieren können", sagt Produzent

Ein älteres Interview von 2005 mit dem Produzenten von Dragon Ball GT wurde nun übersetzt. Darin wird u. a. erklärt, warum Son Goku erneut der Protagonist der Serie wurde.

von Maximilian Franke,
29.11.2017 14:30 Uhr

Dragon Ball GT hätte nicht ohne Son Goku existieren können, meint der Produzent. Dragon Ball GT hätte nicht ohne Son Goku existieren können, meint der Produzent.

Dragon Ball GT gehört zu den weniger beliebten Serien der Anime-Reihe rund um den Protagonisten Son Goku. Nachdem die ersten beiden Serien Dragon Ball und Dragon Ball Z auf dem Manga von Akira Toriyama basierten, erzählte GT die Geschichte eines jungen Goku und verlegte die Handlung weg von der Erde. Entscheidungen, die unter den Fans umstritten sind.

GT startete in Japan bereits 1996. 2005 erschienen alle 64 Folgen der Serie in der Dragon Box. Diese Japan-Exklusive Edition beinhaltete unter anderem auch ein Interview mit dem Produzenten Kozo Morishita. Die Seite Kanzenshuu veröffentlichte nun eine Übersetzung.

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Das Interview beschäftigt sich mit der Entstehungsphase der Serie. Darin erklärt Morishita unter anderem, was zu der Entscheidung geführt hat, erneut Son Goku in den Mittelpunkt zu rücken.

"Am Ende des Tages ist der Protagonist von Dragon Ball Son Goku. Charaktere wie Piccolo, Vegeta oder Trunks sind sicherlich auch beliebt, aber am Ende geht es um Goku. [...] Ein wichtiger Punkt der Serie war es, Goku in die Geschichte von Pan und den Rest der nächsten Generation einzubinden. Daher kam ich auf die Idee, Goku selbst wieder zum Kind werden zu lassen. Außerdem war es nach den Story-Entwicklungen in Dragon Ball Z schwierig, mit einer weiteren "Hier kommt ein noch stärkerer Gegner"-Geschichte aufzufahren. "

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Letzteres galt auch für das Setting. Dragon Ball GT spielte zu einem großen Teil nicht mehr auf der Erde, sondern im Weltall. Auf die Frage, warum man sich für das Weltall entschieden hat, antwortete Morishita:

"Einfach weil es leichter zu erschaffen war. Für die Problematik des Ausmaßes, ist das Weltall besser als die Erde. Die Weltsicht des originalen Mangas war auch groß genug, um die Charaktere nach dort oben zu schicken. Wenn wir dort (im Weltall) weitergemacht hätten, hätte die Serie auch noch 10 oder 20 Jahre laufen können."

Das gesamte Interview ist auf Englisch verfügbar. Für Fans von Dragon Ball lohnt es sich durchaus, einmal reinzuschauen. Die Anime-Reihe wird seit 2015 mit Dragon Ball Super fortgesetzt.

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