Dragon Ball: Vor 32 Jahren erlebte Vegeta einen seiner denkwürdigsten Momente in der Seriengeschichte

Vor gut 32 Jahren hatte Vegeta den wohl definierenden Moment seines Charakters, der auch all die Jahrzehnte später noch nachhallt.

Vegetas Debüt zeigte ihn als arroganten und blutrünstigen Antagonisten – einige Jahre später war seine 180-Grad-Wandlung komplett. (© Akira Toriyama Toei Animation) Vegetas Debüt zeigte ihn als arroganten und blutrünstigen Antagonisten – einige Jahre später war seine 180-Grad-Wandlung komplett. (© Akira Toriyama / Toei Animation)

Kaum ein Charakter hat die Dragon Ball-Community über die vergangenen 40 Jahre so langanhaltend beschäftigt wie Vegeta, der sich von einem kaltblütigen Eroberer zum (mehr oder weniger) liebevollen Familienvater mauserte. Vor allem während der Cell-Saga blieb dabei offen, ob der Prinz der Saiyajin jemals seinen Stolz hinter sich lassen würde.

Vor mittlerweile 32 Jahren lief in Japan die 237. DBZ-Folge "Ai Suru Mono no Tame ni… Bejīta Chiru!!", die wir in Deutschland erst am 24. April 2002 zu Gesicht bekamen – und die lieferte die wohl interessanteste und denkwürdigste Szene von Vegetas Entwicklung.

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Vom Massenmörder zum freiwilligen Opfer

Die Folge, die hierzulande unter dem Namen "Vegetas großes Opfer" inmitten der Buu-Saga lief, zeigt uns den bereits schwer angeschlagenen Saiyajin-Prinzen am Boden und am Ende seiner Kräfte.

Trunks und Goten wollen hier eingreifen, um ihn aus Buus Fängen zu befreien, während Piccolo die Gelegenheit nutzt, um den für die katastrophalen Ereignisse des Arcs verantwortlichen Zauberers Babidi zu töten.

Vegeta selbst erkennt hier, dass er Buu mit seinen üblichen Techniken nicht bezwingen kann, weshalb er die beiden Kinder sowie Piccolo wegschickt – nicht ohne seinen Sohn zuvor zum ersten Mal seit seiner Babyzeit in den Arm zu nehmen.

Im Anschluss folgt die Frage an den Namekianer, ob er dem bereits gestorbenen Son Goku im Jenseits wiederbegegnen wird.

  • Für Piccolo ausgeschlossen. Schließlich hat Vegeta zu viele unschuldige Menschen auf dem Gewissen, nachdem er sich nur kurz zuvor freiwillig von Babidi besetzen lassen, um mehr Macht als Son Goku zu erlangen und so seinen Rivalen herauszufordern.
  • Während des 25. Weltturniers tötete er wahllos Zuschauer*innen, um Goku zum Kampf zu zwingen. Angesichts dessen dürfte für ihn nur ein Platz in der Hölle sicher sein, meint Piccolo.
  • Vegeta selbst zeigt sich davon unbeeindruckt und bündelt seine gesamte Lebensenergie in einen einzigen, letzten Angriff.

Vegetas Abschied von seiner Familie

Seine letzten Worte hallen manchen Dragon Ball-Fans dabei bis heute nach: "Lebt wohl, Bulma und Trunks … leb wohl, Kakarot." Und auch der DBZ-Erzähler sorgt zum Epilog nochmal für Gänsehaut:

Heute ist ein stolzer Krieger von uns gegangen. Sein Name war Vegeta. In den Geschichtsbüchern wird man von seinem Mut lesen können. Aber eines wird man nie erfahren; wie sehr er die ihm nahe stehenden Menschen geliebt hat. Denn das hat er nie gezeigt.

Leb wohl… Vegeta.

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Gut, Dragon Ball-typisch war das ein Abschied auf Raten: Gegen Ende der Buu-Saga gelang es den Z-Kämpfern, die Namek-Dragonballs zu sammeln und sich so zu wünschen, alle im Verlauf der Kämpfe getöteten und unschuldigen Erdenbewohner*innen wiederzubeleben. Auch Vegeta war an Bord – ein Zeichen, dass er "nichts Böses mehr im Herzen" trägt.

Wie habt ihr Vegetas großes Opfer erlebt?


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