"Das ist zu viel für mich" Manchen Anime-Fans wird beim Zuschauen schlecht: Ein berüchtigtes Studio löst erneut Diskussionen über ihren krassen Animationsstil aus

Ein Reddit-Clip aus "The Exiled Heavy Knight" sorgt bei manchen Anime-Fans für Übelkeit – ein fast schon unverkennbares Merkmal von Serien des Studios GoHands, meinen andere.

Der neueste Anime von GoHands löst ein Wechselbad der Gefühle bei Isekai-Fans aus. (© Nekoko, Lee Brocco Kodansha , GoHands) Der neueste Anime von GoHands löst ein Wechselbad der Gefühle bei Isekai-Fans aus. (© Nekoko, Lee Brocco / Kodansha , GoHands)

Der Sommer 2026 brachte mal wieder einige neue Isekai-Animes mit sich – einer davon wird von einem Studio mit berüchtigtem Ruf umgesetzt: GoHands, das sich für The Exiled Heavy Knight Knows How to Game the System verantwortlich zeichnet.

Die ersten sechs Folgen der Umsetzung des seit 2022 laufenden Mangas von Nekoko und Lee Brocco sorgt wie bei fast jeder GoHands-Serie direkt für Diskussionen. Insbesondere das Tempo und die Kameraführung der Animationen lässt manchen Fans speiübel werden.

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Nicht die erste GoHands-Kontroverse

Um die wiederkehrende Diskussion rund um GoHands ein wenig einzuordnen: Das Animationsstudio hatte zwar mit "K" im Jahr 2012 einen gelungenen Start, verlor diesen Kredit aber zunehmend.

2017 geriet etwa Hand Shakers wegen des exzessiven CGI-Einsatzes in die Kritik, während 2023 mehrere "Kamerafahrten" aus der Serie The Girl I Like Forgot Her Glasses für Spott im Netz sorgte.

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Auch der jüngste Anime in Form von Momentary Lily war von ähnlichen Diskussionen geplagt. Mit dem Ritter im Exil setzt sich diese Debatte nun nahtlos fort.

"Das bekommt man eben mit GoHands"

Ausgangspunkt für die neuerliche Runde an Meinungen ist ein Beitrag von "Full-Entertainment15" im Isekai-Subreddit, laut dem sich die Charaktere "so definitiv nicht im Manga bewegt haben" – eine Anspielung darauf, wie hektisch es in der folgenden Szene zugeht:

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Bei der Bewertung scheiden sich die Geister. Für "Nino_sanjaya" ist das Tempo schlicht zu viel, während "coolkorn" diesen Stil wohlwollender als "durchaus mutig" bezeichnet und sich auf die restlichen Folgen freut.

User "Array_626" hält das "fünffache Tempo" sogar für schädlich für die Story. Irgendwann verschwimme alles, sodass Zuschauer*innen die Orientierung verlieren würden und der eigentlichen Handlung kaum noch folgen könnten.

Manche Kommentare wie der von "OriginalBlackau" geben sogar an, dass ihnen von der Folge schlecht wurde – die Animationen dürften also direkt Bewegungsübelkeit (Motion Sickness) ausgelöst haben.

Teils wäre eine Epilepsiewarnung oder zumindest ein abgedunkelter Filter für The Exiled Heavy Knight vonnöten, meinen weitere Anime-Fans. Dass GoHands von diesem Stil abrückt, dürfte aber auch für die restlichen Folgen der Isekai-Serie ausgeschlossen sein – die Diskussion dürfte das Studio also noch eine Weile begleiten.

Ist euch die Animation bei The Exiled Heavy Knight zu viel, oder feiert ihr GoHands' Stil?


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