Der große Gameplay-Reveal von GTA 6 heute Abend steht zwar noch bevor, aber dank unzähliger Leaks und einer ersten, exklusiven Dazed-Preview wissen wir schon eine ganze Menge über den Open World-Blockbuster. Zum Beispiel auch, dass das Fahrzeug-Handling dank eines Spezialisten-Teams besonders realistisch werden soll.
GTA 6: Autofahren wird wohl so realistisch wie nie zuvor
Generell scheint das Hauptaugenmerk der Rockstar-Entwickler*innen bei GTA 6 auf Realismus zu liegen. Die Spielwelt soll auf uns reagieren und wir können je nach Lebenswandel auch die Körper von Lucia und Jason beeinflussen. Das verdanken wir einem gigantischen Team, wie bei Dazed nachzulesen ist.
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Rockstar Games kündigt GTA 6-Gameplay an - AUF NETFLIX!
In dem allerersten offiziellen GTA 6-Deep Dive steht unter anderem, dass die Belegschaft des Rockstar Games-Teams seit dem Release von Red Dead Redemption 2 mehr als verdoppelt wurde. Ein kompletter Studiozweig in Los Angeles soll sich mit nichts anderem als mit dem Verhalten von Fußgänger*innen-NPCs im Spiel beschäftigen.
Über 50 echte Streetart-Künstler*innen seien hinzugeholt worden, um die Welt von Vice City mit Murals und Graffiti zu verzieren. Außerdem, und da dürften viele Fans ganz besonders aufhorchen:
"Das Team, das sich ums Fahrzeug-Handling kümmert, besteht aus echten Rennfahrern."
Inwiefern genau diese "echten Rennfahrer" involviert waren und wie die Zusammenarbeit mit ihnen ausgesehen hat, wird leider nicht verraten. Dass wirklich sämtliche Entwickler*innen, die am Fahrzeug-Handling arbeiten, gleichzeitig auch professionelle Rennfahrer*innen sind, darf bezweifelt werden.
Wir gehen davon aus, dass hier eher eine Beratungsfunktion eingenommen wurde, was ja aber auch schon mal recht ordentlich ist. So oder so steht fest, dass sich die Autos in GTA 6 möglichst realistisch fahren sollen – und danach sehen auch die ersten, bereits geleakten Gameplay-Szenen aus.
Kein Wunder also, dass alle darüber meckern, wie schlecht die Person in den Leaks offenbar autofahren kann, wenn es besonders realistisch und damit auch weniger einfach funktioniert.
Besonders bemerkenswert wirkt auch, wie viel Schaden ein Crash an der Lebensenergie der Spielfigur anrichtet. Die Zeiten, in denen wir wie wild und ohne große Konsequenzen durch die Open World brettern, sind offenbar vorbei.
Das birgt womöglich den Nachteil, dass alles etwas weniger archaisch und spaßig, und stattdessen deutlich ernsthafter sowie eben schwieriger wirkt. Gleichzeitig haben wirklich gute Fahrer*innen dann eben auch einen realistischen Vorteil, wenn sie auf der Flucht sind und sich mit ihrem fahrbaren Untersatz gut auskennen.
Wie denkt ihr über den gesteigerten Realismus in GTA 6? Freut ihr euch auf realistischeres Fahrzeug-Handling, oder hättet ihr es lieber arcadeiger?
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