Wenn die neue Harry Potter-Serie von HBO im Dezember 2026 erscheint, wird sie sich den Vergleich mit den bis heute extrem beliebten Filmen gefallen lassen müssen. Die Macher*innen scheinen allerdings kaum Mühen zu scheuen, um die hohen Fan-Erwartungen zu erfüllen.
Sieben Stunden nur Publikumsreaktionen
Nicht nur in der Welt der Hexen und Zauberer spielt Quidditch eine wichtige Rolle, auch bei den Harry Potter-Fans ist die Sportart ziemlich beliebt. Wenn sich Harry in der HBO-Serie also auf die Jagd nach dem Schnatz macht, werden viele ganz genau hinsehen.
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Der erste Trailer zur neuen Harry Potter-Serie ist da – und der verrät direkt den Release-Termin von Staffel 1
Der Kameramann Adriano Goldman, der bei vier der acht Episoden von Staffel eins die Kamera geführt hat, hat nun in einem Gespräch ein paar Hintergrundinformationen zum Dreh rund um das erste Quidditch-Match in der Serie verraten.
Goldman, der zuvor etwa auch bei "The Crown" und der Star Wars-Serie "Andor" mitgearbeitet hat, erzählt dabei, dass ein unheimlich großer Aufwand betrieben wurde, um die Atmosphäre im Stadion einzufangen:
"[...] allein für die Reaktionen des Publikums auf dieses Spiel haben sie an einem einzigen Tag sieben Stunden Material gedreht. Sieben Stunden!"
Das ist natürlich eine enorme Menge an Material für eine einzelne Szene. Die erste Staffel wird vermutlich insgesamt nicht viel länger werden. Allzu groß dürften die Unterschiede zwischen einzelnen Aufnahmen dabei kaum ausfallen.
Genau deshalb übt Goldman aber auch Kritik:
"An solchen Tagen werde ich dann fast wahnsinnig, weil ich mir denke: Nein, mehr ist eben nicht immer mehr, oder? Es kann tatsächlich zum Problem werden. Dieses ständige »Kamera nicht aus, Kamera nicht aus, Kamera nicht aus« beziehungsweise »Weiterlaufen lassen, weiterlaufen lassen, weiterlaufen lassen« war für mich zwar in Ordnung, aber eure Cutter werden eure Lieblingsaufnahme nicht finden, wenn sie in einem Clip mit 15 Takes steckt."
Tatsächlich dürfte das Material, das für die Serie gedreht wurde, extreme Ausmaße annehmen. Ob es sich dabei wirklich lohnt, jede Einstellung immer und immer wieder zu drehen, müssen am Ende natürlich die Macher*innen entscheiden. Mit den Cuttern will man aber wohl nicht tauschen.
Was haltet ihr von der Geschichte? Freut ihr euch auf die Serie?
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