Harry Potter HBO-Crewmitglied verrät: "Die Drehzeiten der Kinder sind wirklich brutal", und darunter könnte die Qualität leiden

Der Director of Photography hat einige Details zum Dreh der Harry Potter HBO-Serie verraten und sie klingen nach großem Stress für Crew und Cast.

Die Tage des neuen Harrys dürften sehr vollgepackt sein (Bildquelle: YouTube, Copyright: HBO). Die Tage des neuen Harrys dürften sehr vollgepackt sein (Bildquelle: YouTube, Copyright: HBO).

Noch dieses Jahr sollen Harry, Ron, Hermine und Co. noch einmal von Neuem in ihr Abenteuer aufbrechen – in der HBO-Serienadaption des bekannten Buchstoffs. Damit das klappt, ist ein besonders straffer Zeitplan gefragt. Dieser setzt die Crew großem Stress aus, wie ein Mitglied jetzt verrät. Und den Kids aus dem Cast dürfte es nicht anders gehen.

Der Zeitplan für die Harry Potter-Serie ist wohl "brutal" – weil die Kinder eben auch noch schulischen Unterricht haben

Adriano Goldman ist bei der HBO-Serie Director of Photography, also der "Chef-Kameramann". Er hat ein Interview auf Portugiesisch gegeben und dabei einiges über die schwierige Organisation der Drehtage erzählt. Die große Herausforderung dabei: Der Kinder-Cast geht nicht nur in der Serie zur Schule, sondern bekommt auch im echten Leben nebenher noch schulische Bildung.

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Die Drehzeiten müssen daher um den Stundenplan von Dominic McLaughlin (12, Harry Potter) und Co. gestrickt werden. Das sieht dann laut Goldman folgendermaßen aus: Was ohne die Kids gedreht werden kann, wird schon vorgedreht. Dann gibt es nur ein enges Zeitfenster für Szenen mit Harry und den anderen. Nach eineinhalb Stunden müssen die nämlich schon wieder zum Unterricht.

Danach arbeitet das Team wieder alleine und am Nachmittag kommen McLaughlin und Co zurück ans Set. Goldman spricht hier aus seiner Perspektive und bezeichnet die Drehzeit mit den Kids als "wirklich brutal". Allerdings dürfte das für die Schüler*innen selbst nicht anders aussehen.

Die müssen schließlich zwischen Unterricht und dem Job hin- und herwechseln. Und beim Dreh werden ihnen mit Sicherheit Höchstleistungen abverlangt. Das mentale Umschalten zwischen den zwei Welten alleine dürfte fordernd und anstrengend sein.

Goldman merkt außerdem an, dass unter dem schnellen Dreh auch die Qualität leide, obwohl das Team natürlich über enorme Ressourcen verfüge. Gerade eben auch der Fakt, dass durcheinander gefilmt werden muss, um sich dem Zeitplan der Kinder anzupassen, scheint problematisch zu sein.

Auch die Filme standen schon vor der Herausforderung, die schulische Ausbildung von Daniel Radcliffe und Co. und Drehzeiten unter einen Hut zu bringen (via Screenrant). Emma Watson hat sich sogar dazu geäußert, dass sie an einem Punkt aussteigen wollte, weil es zu viel für die damals 10-jährige wurde.

Und auch einer der älteren Schauspieler, der inzwischen verstorbene Alan Rickman, hat in einem Interview erzählt, dass der Dreh beinahe militärisch organisiert gewesen sein. Deshalb hatte er sich besonders über einen Lachanfall mit Kolleginnen gefreut. Wir haben euch den Artikel oben verlinkt.

Was denkt ihr: Hättet ihr während eurer Schulzeit noch nebenher einen so harten Job stemmen können oder stellt ihr euch das völlig unmöglich vor?


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