LEGO-Sets können wunderbar angepasst werden und manchmal reicht schon ein einziges Teil, um eine zusätzliche Funktion oder einen anderen Look zu erzielen. So auch in diesem Beispiel, in dem ein Baumeister den kleinen Miniatur-Pokéball angepasst hat.
Baumeister lässt Pokéball aufploppen
Während am 1. Oktober das neue "Pokéball mit Beeindruckenden Trainermomenten"-Set mit ganzen 2.386 Teilen erscheint, gab es im August bereits eine Miniaturvariante als Gratis Zugabe (GWP) im LEGO-Shop.
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Die besteht aus gerade einmal sieben Teilen und sieht trotzdem nicht nur niedlich aus, sondern trifft das Design der Vorlage auch perfekt. Indem er ein einzelnes Teil – ein sogenanntes Handle, NO. 1 – hinzugefügt hat, hat Baumeister Minute-Animal7317 eine simple, aber geniale Möglichkeit gefunden, um den Ball geöffnet darzustellen.
Ideal ist die Lösung gleich aus mehreren Gründen. Zum einen ist das Ergebnis optisch perfekt, da das transparente Bauteil kaum auffällt und keine lästige Spalte zwischen Boden und Deckel entsteht. Zum anderen bleiben genügend Noppen im Inneren frei, um das Modell zu erweitern. Der Handle kann zudem genutzt werden, um Clips daran anzubringen.
In seinem Beitrag lässt Minute-Animal als Beispiel roten Fontänen aus dem Ball schießen – ganz so, als würde gerade ein Glumanda die Arena betreten.
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Aus der Community gibt es viel Lob für die Idee – und auch ein paar Verbesserungsvorschläge. Für das Motiv, in dem die roten Strahlen aus dem Ball kommen, schlägt ein User etwa vor, stattdessen transparente, rote Steine zu nutzen, um den Energie-Effekt besser zu visualisieren.
Wieder andere finden, dass der Ball geöffnet an einen Mimic erinnert. Das ist ein Monster aus der Welt von Dungeons & Dragons, das sich in unterschiedliche Objekte verwandeln kann. Oftmals als Truhe getarnt, lauert das Viech so achtlosen Abenteurern auf.
Der Pokéball – ob geöffnet oder geschlossen – ist ein schönes Beispiel für ein gelungenes Micro- oder Nanoscale-Modell. Die bestehen in der Regel nur aus einer Handvoll Steine und in der Community gibt es richtige Challenges, die Baumeister etwa dazu auffordern, Modelle aus nur 20 oder gar zehn Teilen zu erstellen, die dann aber trotzdem einen hohen Wiedererkennungswert haben.
Das steht natürlich im direkten Kontrast zu den heutzutage häufig voller Details strotzenden Großbauen, die nicht selten aus hunderten oder tausenden Teilen bestehen.
Wie gefällt euch die Idee mit dem Ball? Interessiert ihr euch für kleine Miniaturen, wie diese und habt ihr euch selbst schon mal daran probiert, etwas mit so wenig Teilen wie möglich zu bauen?
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