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Risen 2 - Flucht in die Karibik

Auf den Spuren von Fluch der Karibik: Die Rollenspiel-Fortsetzung Risen 2 wechselt ins Piratenfach und macht auch sonst vieles anders. Der Held hat jetzt ein Gedächtnis!

von Daniel Matschijewsky,
04.05.2011 11:40 Uhr

Wenigstens hat er sein Erinnerungsvermögen noch. Denn angesichts der Ereignisse, denen der namenlose Held zu Beginn von Risen 2gegenüber steht, wäre die Piranha-Bytes-typische Hauptdarsteller-Amnesie wohl der Gipfel allen Übels. Obwohl er im Vorgänger Risenden Inquisitor besiegt, einen Titanen erlegt und die Insel Faranga gerettet hat, kommt der Bursche vom Regen in die Traufe. Kurz nach seinem Sieg tauchen weitere Titanen auf, verwüsten weite Teile der Welt und zwingen die Menschen in die Kristallfestung, die letzte Bastion der freien Völker.

Während das Land nach und nach den Bach runter geht, vegetiert unser Held in der (noch) idyllischen Küstenstadt Caldera vor sich hin, um die traumatischen Erinnerungen im Alkohol zu ertränken. Bevor er dadurch doch wieder alles zu vergessen droht, scheucht ihn ein alter Bekannter aus der Hängematte und hinein in ein weiteres Rollenspiel-Abenteuer.

Saufbold auf Kaperfahrt

Schluss mit Mittelalter-Fantasy. Risen 2 spielt in einem bunten Piratenszenario. Schluss mit Mittelalter-Fantasy. Risen 2 spielt in einem bunten Piratenszenario.

Carlos ist es, der einstige Kommandant von Farangas Hafenstadt, der uns derart unsanft aus dem Schlaf reißt. Wir sollen zum Pier, um bei Aufräumarbeiten zu helfen. Dort wurden Trümmer eines Schiffs angespült, offenbar ein Angriff gewaltiger Seeungeheuer. Unter den Überlebenden ist auch Patty, für Risen-Kenner ebenfalls keine Unbekannte. Die machte sich am Ende des Vorgängers auf, um den Schatz ihres Vaters zu suchen. Als wir Patty treffen, steckt sie uns, dass sie ihren Papa, den Piraten Emanuel Gregorius Stahlbart, ausfindig gemacht hat. Besser noch: Der hat wohl herausgefunden, wie man über die Weltmeere schippern kann, ohne von den Monstern versenkt zu werden. Kurzerhand schließt sich unser Held der schnippischen Freibeuterin an, um Stahlbarts Geheimnis zu erfahren und die Welt ein weiteres Mal zu retten. Wir heben die Augenbraue: Vom desillusionierten Suffkopf zum heroischen Retter nach nur einem Gespräch? Doch Piranha Bytes, verspricht, dass alle Figuren und vor allem unser Held nachvollziehbare Motive haben und Risen 2 überhaupt weit glaubwürdiger sein soll als viele andere Rollenspiele (inklusive des ersten Risen). Wir sind gespannt.

Hinter dir, eine zweiläufige Waffe!

Wir schießen mit Musketen und Kanonen. Wir schießen mit Musketen und Kanonen.

Auch und vor allem wegen des Szenariowechsels. Piranha Bytes wirft die aus dem Vorgänger sowie der Gothic-Serie bekannte europäisch angehauchte Mittelalter-Fantasy nebst Magiern, Skeletten und Dämonen sprichwörtlich über Bord und schickt uns in die Welt der Piraten, Segelschiffe, Schätze und karibisch inspirierten Postkarten-Inseln.

Dabei erzeugt Risen 2 durch satte Farben und die malerische Lichtstimmung eine derart märchenhafte Freibeuter-Atmosphäre, dass wir glauben, jeden Moment auf Guybrush Threepwood (aus Monkey Island) zu treffen. Auf typische Klischees wollen die Entwickler aber verzichten. Piraten, die mit Holzbeinen durch die Gegend stapfen, gibt es ebenso wenig wie auf Schultern hockende Papageien. Passend zum neuen Seeräuber-Setting spielt Risen 2 auf mehreren Inseln, die wir nach und nach bereisen, selbstredend mit Schiffen. Ob wir die gewaltigen Kähne selbst steuern und gar Seeschlachten austragen dürfen, darüber schweigt sich Piranha Bytes noch aus. Auch wie groß die Spielwelt ausfällt, wollen die Entwickler nicht verraten. Wohl aber, dass die Inseln in Sachen Flora, Fauna und Klima variantenreicher ausfallen sollen als Faranga aus dem ersten Risen.

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