Spätestens seit Valve die Preise der Steam Machine verraten hat, wird ernsthaft diskutiert, ob auch die nächsten Konsolen von Sony und Microsoft die Grenze von 1000 Euro übertreffen könnten. Neue Aussagen von der Sony-Geschäftsführung machen dabei nur wenig Hoffnung auf günstigere Angebote.
Sony-CEO spricht über Hardware-Preise
Im Zuge der weltweiten Speicherkrise haben Sony, Nintendo und Co. die Preise für die aktuellen Konsolen teilweise schon mehrfach erhöht. Seit April 2026 kostet die PS5 mit Laufwerk etwa 650 Euro, die PS5 Pro ist mit knapp 900 Euro gar nicht mehr weit von der 1000-Euro-Schallmauer entfernt.
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1.039 Euro für WAS?! Die Steam Machine ist Valves teuerster Fehler
Dass die in den kommenden Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit erscheinende PS6 günstiger auf den Markt kommt als die Vorgänger, erscheint komplett unrealistisch. In einer Q&A-Session hat sich der Sony-CEO Hideaki Nishino auch zu den Hardwarepreisen geäußert und dabei verlauten lassen:
"Was die Preisgestaltung angeht, ist es für uns nicht realistisch, alle Kostensteigerungen bei den Komponenten selbst zu tragen, und wir haben außerhalb Japans bereits einige Preiserhöhungen vorgenommen [...] Derzeit verläuft der Absatz jedoch wie geplant, und wir glauben nicht, dass dies zu einem Rückgang der Kundennachfrage geführt hat. Grundsätzlich beabsichtigen wir nicht, Hardware mit erheblichen Verlusten zu verkaufen. Gleichzeitig beobachten wir den Markt aufmerksam und überprüfen unsere Vorgehensweise kontinuierlich. Wir halten es für wichtig, alles zu tun, um sicherzustellen, dass die Kunden den Wert, den wir im Zusammenhang mit der Preisgestaltung bieten, voll und ganz verstehen."
Das klingt natürlich nicht danach, als wäre bei der kommenden Konsolengeneration mit einem überraschend niedrigen Preis zu rechnen.
Warum sollte Sony Hardware mit Verlust verkaufen? Was erstmal nach einer Aussage klingt, die Captain Obvious auf den Plan rufen könnte, ist tatsächlich gar nicht so eindeutig. Die allermeisten Konsolen werden von den Herstellern zumindest teilweise "subventioniert".
Die Rechnung ist dabei simpel: Wer eine PlayStation kauft, gibt danach auch mit hoher Wahrscheinlichkeit Geld im PlayStation Store aus und spielt Exklusivspiele von Sony. Man "lockt" die Kund*innen also mit einem vergleichsweise günstigen Preis auf die Plattform, um sie dort dann jahrelang zur Kasse zu bitten.
Um die geplante PS6 aber auf einem ähnlichen Niveau wie die Vorgängerkonsole anzubieten, müsste Sony wohl extreme Verluste auf sich nehmen. Dass Valve mit der Steam Machine den Preis schon mal nach oben getrieben hat, könnte da sogar helfen. Möglicherweise entschließt sich Sony aber auch noch, den Release der PS6 nach hinten zu schieben.
Was wäre eine PS6 euch wert und "braucht" ihr aktuell überhaupt schon eine neue Konsolengeneration?
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