Seite 3: Star Wars: Battlefront - Das Imperium schlägt hart zurück

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Zwei Helden im Schnee

Apropos Power-ups: Wir finden es schade, dass Boden- und Luftvehikel lediglich als Symbol auf dem Schlachtfeld liegen, statt wie in anderen Online-Shootern einsatzbereit darauf zu warten, von uns besetzt zu werden - ein kleiner Atmosphäre-Malus. Zumal es nichts am Verhalten der Spieler ändert, die auf der Suche nach den begehrten Extras wie die Ameisen durch den Hoth-Schnee wuseln. Mit etwas Glück finden wir sogar ein zufällig auftauchendes Helden-Upgrade, das uns kurzzeitig in eine bekannte Filmfigur verwandelt. In der Beta sind das Luke Skywalker und Darth Vader.

Helden der Beta: Luke Skywalker Luke kann blitzschnell nach vorn stürmen und Feinde mit einer Druckwelle von den Beinen reißen.

Darth Vader Darth Vader würgt Feinde per Force Choke oder schleudert sein Schwert wie einen Bumerang nach vorn.

Jeder Held hat drei Spezialfähigkeiten in petto. Während Luke mit seinem grünen Laserschwert herumfuchtelt, zum Stoßangriff ausholt oder nahe Feinde mit einer Druckwelle wegpustet, wirft Vader seinen Lichtsäbel wie einen Bumerang nach vorn. Außerdem kann er Gegner aus der Ferne per Telekinese würgen.

Trotzdem bleibt der erhoffte Wow-Effekt aus, weil wir unter Beschuss viel zu schnell den Löffel abgeben und daher nie das Gefühl haben, einen (mächtigen) Helden zu verkörpern. Meist schaffen wir es gerade so, zwei oder drei Gegner auszuschalten. Jeder Kill verschafft uns ein paar der stetig sinkenden Lebenspunkte und somit mehr Zeit in Heldenform. Doch ungeübte Spieler werden das Heldendasein nicht annähernd eine Minute auskosten können. Unser Luke etwa wurde von einem AT-ST mit einem Schuss auseinandergenommen. Eine große Enttäuschung.

Star Wars: Battlefront - Video-Kolumne: Ich will einen Serverbrowser Video starten 5:19 Star Wars: Battlefront - Video-Kolumne: Ich will einen Serverbrowser

Einfach nur überleben

Zeit, sich in einer Survival-Mission abzureagieren. In der Beta ist für denüberlebenskampf die Map Tatooine fest vorgeschrieben. Eines vorweg: Die mittelgroße Karte erinnert nur entfernt an den Wüstenplaneten, wie wir ihn aus den Filmen kennen. Allein deshalb, weil wir uns nicht in einer Wüste, sondern in einem Canyon ballern. Zwischen schroffen Felsen, Kraytskeletten und kleinen Zelten der Sandmenschen gilt es, sechs Feindwellen (im fertigen Spiel 15) abzuwehren.

Auf Tatooine entdecken wir immer wieder Kraytskelette. Hier liegt ein riesiger Schädel im Hintergrund. Auf Tatooine entdecken wir immer wieder Kraytskelette. Hier liegt ein riesiger Schädel im Hintergrund.

Natürlich erscheinen mit jeder Welle mehr und stärkere Feinde, zum Beispiel Elite-Trooper mit Jump Packs und Schutzschilden, Scharfschützen-Stormtrooper oder AT-STs. Nützlich: Zwischen den Wellen landen Pods, die uns mit Power-ups versorgen. Einsteiger sollten für zusätzliche Leben (Versuche) die Augen nach Herzen auf der Karte offen halten. Sammler suchen hingegen fünf versteckte Collectibles. Zum Release von Battlefront wird es drei verschiedene Schwierigkeitsgrade sowie fünf Herausforderungen je Mission geben. Für Ansporn und den nötigen Anspruch ist also gesorgt.

Zumindest in Zukunft, denn momentan stellen die sechs Feindwellen selbst für durchschnittliche Schützen keine allzu große Hürde dar. Dennoch: Die einzige, bisher integrierte Survival-Mission ist wunderbar kurzweilig und genau richtig für die kurze Action zwischendurch, vor allem mit einem Kumpel im Koopmodus (online oder offline im Splitscreen). Eine gelungene Abwechslung zu den beiden anderen Modi der Beta.

Star Wars: Battlefront - Interview: War die Zeit zu knapp? Video starten 2:45 Star Wars: Battlefront - Interview: War die Zeit zu knapp?

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