Steam Hack: Eure Namen, Telefonnummern und Adressen sind vielleicht geleakt und das solltet ihr jetzt beachten

Steam hat bekanntgegeben, dass es eine Cyberattacke gab, bei der sensible Daten von Hardware-Kunden betroffen sind.

Wichtige Info für alle, die bei Steam in letzter Zeit Hardware bestellt haben. Wichtige Info für alle, die bei Steam in letzter Zeit Hardware bestellt haben.

Steam hat soeben mitgeteilt, dass bei einer Cyberattacke sensible Kundendaten in die Hände von Hacker gelangt sind. Der Angriff betrifft nicht die Plattform direkt, sondern CEVA Logistics. Das ist das Unternehmen, das für den Versand von Steam-Hardware in Europa zuständig ist. Alle, die Software über Steam gekauft haben, müssen sich also erst mal keine Sorgen machen.

Riesiger Steam Kundendaten-Hack: Das ist passiert

Zwischen dem 29. Juli und dem 1. August sind bei CEVA Kundendaten in die falschen Hände geraten und Steam warnt jetzt Personen, die das vermutlich betreffen könnte. Der Versanddienstleister speichert die Daten für die Abwicklung laut Steam 90 Tage lang. Es sieht also so aus, als bestünde dann Gefahr, wenn ihr innerhalb dieses Zeitraums entsprechende Hardware wie die Steam Machine gekauft habt.

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Das Wichtigste zum Geschehen in Kürze:

  • Wann fand der Cyberangriff statt? Zwischen dem 29. Juli 2026 und dem 1. August
  • Wer ist betroffen? Vermutlich alle oder die meisten Kund*innen, die im Zeitraum von 90 Tagen davor Hardware über Steam gekauft haben.
  • Welche Informationen sind betroffen? Vollständige Adressdaten samt Namen, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und der Inhalt der Bestellung. Zusätzliche Steam-Infos wie zum Login oder Zahlungsinformationen sind laut Steam nicht betroffen. CEVA hatte darauf nie Zugriff.

Das ist der aktuelle Stand der Dinge: CEVA führt Untersuchungen durch und hat die betroffenen Systeme isoliert, sodass nach aktuellem Wissensstand wohl nach dem genannten Zeitraum keine weiteren Daten mehr durchgesickert sein dürften. Steam drängt das Unternehmen außerdem dazu, weitere Informationen über den Umfang zu bekommen.

Was bedeutet das für euch?

Im Prinzip könnt ihr erst einmal gar nichts tun außer euch darauf einstellen, dass eure Daten zu Betrugszwecken genutzt und weitergegeben werden könnten. Wir empfehlen euch trotzdem: So sehr ihr euch sicher (zurecht) über den Vorfall ärgert: Versucht euch selbst zuliebe zunächst einmal ruhig zu bleiben. Im Falle des Falles lässt sich Betrug oft mit Vorsichtsmaßnahmen erkennen.

Seid vor allem skeptisch, falls ihr Rückfragen zu euren Steam-Käufen, Zahlungsaufforderungen oder Anfragen zu Passwörtern und so weiter erhaltet. Zur Überprüfung der Echtheit gibt Steam diese drei Anhaltspunkte (übersetzt mithilfe von KI):

  • Der Steam-Support bearbeitet Probleme mit Konten ausschließlich unter https://help.steampowered.com/. Niemals per E-Mail, Steam-Chat oder Discord. Wer dich anderweitig kontaktiert und vorgibt, vom Steam-Support zu sein, ist es nicht.
  • Jede echte Steam-Anmeldeseite befindet sich auf store.steampowered.com, www.steampowered.com, steamcommunity.com oder help.steampowered.com. Gib die Adresse selbst ein, anstatt einem Link zu folgen, den dir jemand geschickt hat.
  • Der Steam-Support wird dich niemals nach deinem Passwort oder einem Steam-Guard-Code fragen. Ein Kurierdienst wird dies ebenfalls nicht tun.

Wir empfehlen euch zusätzlich, besonders aufmerksam mit allen Anrufen, Nachrichten oder Anfragen umzugehen, die ihr über möglicherweise geleakte Nummern oder Adressen bekommt.

Ein paar Zusatz-Tipps von uns: Schaut euch immer die Absende-Adresse von E-Mails sowie den Text genau an (Schreibfehler? Abweichung von gewohnten Mustern?), nutzt grundsätzlich keine Weiterleitungen, sondern sucht euch die Seiten selbst im Netz. Lasst Anrufe von verdächtigen Nummern einfach durchklingeln und nehmt nicht ab, blockiert sie danach.

Weitere Fragen könnt ihr auch an diese E-Mail-Adresse stellen: help.steampowered.com.

Wir drücken euch die Daumen, dass ihr nicht betroffen seid – oder falls doch, dass ihr keine Auswirkungen zu spüren bekommt!


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