Teenager wird zum Millionär, weil er ein Spiel als Gag entwickelt - vom schnellen Reichtum sind ihm aber nur noch 2000 Dollar geblieben

Ein Teenager bot sein 200 Euro teures Spiel eigentlich als Witz an, aber die Leute rannten ihm die Bude ein. Dann kamen jedoch die Refunds.

Michael Major dachte, niemand würde sein Spiel kaufen (Bildquelle: WMUR-TV, https:www.youtube.comwatch?v=MlKPZxn7RF4). Michael Major dachte, niemand würde sein Spiel kaufen (Bildquelle: WMUR-TV, https://www.youtube.com/watch?v=MlKPZxn7RF4).

Es startete als absurder Gag und wurde dann zu einer unerwarteten Goldmine: ein Spiel, das tatsächlich "This Game Costs 200 Dollars" heißt und vom 18-jährigen Michael Major auf Steam angeboten wurde. Es verkaufte sich so gut, dass der Teenager kurzzeitig Millionär war.

Nachdem die meisten Personen ihr Geld dank der sehr großzügigen Regelung auf Steam zurückgefordert hatten, war der Traum für ihn zu Ende. Trotzdem blieben ihm immer noch 2000 Dollar. Für den "Aufwand", der in das Spiel geflossen ist und das zarte Alter des Entwicklers ein ordentlicher Haufen Kohle.

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Das ist die ganze Story des 200 Euro-Spiels, das für kurze Zeit unerwartet erfolgreich war

Ratet mal, wie das Vorgängerspiel zu "This Game Costs 200 Dollar" hieß. Nein, es war nicht "This Game Costs 100 Dollar", sondern "This Game Costs 10" Dollar. Die Steam-Kurzbeschreibung zum Sequel, das bereits im Januar erschien, liest sich folgendermaßen:

Dieses psychologische "Comedy"-Erlebnis ist deine 200 Dollar wert. Jeden einzelnen Cent. Dieses Spiel ist anders als alles, was du je gesehen hast oder jemals sehen wirst. Es sind 200 Dollar voller purer Freude, Staunen und peinlicher Gespräche.

Und anscheinend wollten ziemlich viele Steam-User wissen, ob das auch zutrifft. Auf der Plattform ist ein Kauf nicht ganz so "gefährlich", beziehungsweise endgültig bindend, wenn der Titel nur kurz getestet wird. Die 2-Stunden-Marke gilt als Rückgabefrist.

Für Michael Major war das Ganze eigentlich nur ein Witz (via PC Gamer). Wer die Retrografik-Welt erkundet, kann ein wenig mit NPCs quatschen und bekommt nebenbei immer wieder versichert, wie viel Mühe in dem Spiel steckt. Kurz gesagt: Ein schnell zusammengeschustertes Spiel mit typischem Teenager-Humor.

Laut Major Tatsächlich hat er damit aber kurzzeitig so gut verkauft, dass tatsächlich ganze 1.4 Millionen zusammenkamen. Doch fast alle sind so schnell abgesprungen, dass die Rückerstattung durchging und ihm am Ende "nur" noch 2000 Dollar blieben. Dafür hätte er bei einem Ferienjob ganz schön hart schuften müssen – was sicherlich aber auch einen besseren Lerneffekt gehabt hätte.

Schlagt ihr manchmal bei Steam-Spielen aus Neugier zu, obwohl ihr schon ziemlich sicher seid, dass ihr sie zurückgeben werdet? Auch wenn es nicht um so abwegige und teure Titel wie diesen geht?


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