Vor 30 Jahren erschien ein Rollenspiel, dessen Open World bis heute die größte des gesamten Genres ist

Ihr dachtet, die Spielwelt von Titeln wie Lord of the Rings Online, Xenoblade Chronicles X oder AC Odyssey ist groß? Gegen dieses RPG wirken sie mickrig.

Diese Open World ist gigantisch – auch wenn man dank technischer Limitierungen nicht unbedingt sehr weit gucken konnte. Diese Open World ist gigantisch – auch wenn man dank technischer Limitierungen nicht unbedingt sehr weit gucken konnte.

Open World-Spiele sind gefühlt in den letzten Jahren immer gigantischer geworden. Ein Microsoft Flight Simulator baut beispielsweise die ganze Weilt im 1:1-Maßstab nach und ein No Man's Sky bietet effektiv ein unendlich großes Universum.

Die meisten RPGs fallen dann aber doch noch mal einen ganzen Zacken kleiner aus, immerhin sind hier viele Inhalte händisch gebaut. Dabei ist eines der größten, wenn nicht gar das bis heute größte Open-World-RPG schon viele, viele Jahre alt.

1996 erschien eine gigantische Spielwelt

Gemeint ist hier natürlich The Elder Scrolls II: Daggerfall, das ursprünglich 1996 erschienen ist. Das Spiel war, in einem Wort, massiv. So hat es nicht nur mit 750.000 NPCs, sondern auch 15.000 Städten, Dörfern und Dungeons geworben. Die Größe der Map übertrifft das aber noch einmal.

Video starten 53:04 GTA, Witcher, Skyrim & Co: Wir ranken die größten Open World Spiele! | mit Kiara

Obwohl wir im zweiten Teil der Elder Scrolls-Reihe nur die Regionen Hammerfall und Hochfels besuchen, übertrifft die Größe der Spielwelt bis heute alle anderen Teile.

Aussagen zur konkreten Größe variieren teilweise je nach Quelle, aber auf einer alten Webseite zum 10-jährigen Jubiläum des Spiels wird die Spielwelt mit einer Größe von Großbritannien angegeben. Das entspricht knapp 80.000 Quadratmeilen oder eben rund 209.000 Quadratkilometer.

Andere Angaben gehen von "nur" 62.000 Quadratmeilen (160.000 km²) aus. Wieder andere Quellen nennen gar 480.000 km². So oder so: Die Spielwelt ist gigantisch.

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Zum Vergleich: Andere Spiele mit großen Open Worlds wie etwa The Witcher 3 (20,8 Quadratmeilen), Dragon Age: Inquisition (45 Quadratmeilen), Assassin's Creed Odyssey (98 Quadratmeilen) oder Final Fantasy 15 (700 Quadratmeilen) kommen da nicht im Ansatz ran. (via The Gamer)

Möglich war so eine Größe, besonders bei einem Titel aus dem Jahr 1996, natürlich nur dadurch, dass ein Großteil der Welt zufallsgeneriert ist.

Trotzdem ist es ganz schön beeindruckend, dass diese Größe bis heute im Rollenspiel-Genre nahezu unangefochten ist. Ein wirklich ernstzunehmender Konkurrent dürfte nur Starfield mit seinen 1000 (ebenfalls prozedural generierten) Planeten sein.

Dessen Größe lässt sich aber gar nicht so leicht erschließen, da natürlich nicht die komplette Spielwelt berechnet wird. Stattdessen wird bei jeder Landung auf einem Planeten ein Bereich von knapp 8 mal 8 Kilometern um euer Schiff drumherum generiert.

Das ist dann doch irgendwie noch einmal etwas anderes, als die gesamte Spielwelt am Stück ablaufen zu können.

Was ist so für euch die perfekte Spielwelt-Größe in einem RPG?


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