Diese Tochter hat höchstwahrscheinlich noch im Vorschulalter den Dopaminrausch ihres Lebens erlebt. Ihr Vater hat ihr zum guten Kindergarten-Zeugnis (das gibt es in den USA) als Belohnung nämlich die Möglichkeit gegeben, insgesamt stolze 300 Sammelkarten-Packs zu öffnen.
Tochter darf zur Belohnung 300 Pokémon-Kartenpacks öffnen
Die Community ist sich dann auch einigermaßen uneins darüber, ob es sich dabei um eine gelungene Belohnung handelt oder nicht. Fest steht auf jeden Fall, dass wir es hier mit einer beeindruckenden Menge an Packs zu tun haben, die ihre Wirkung wohl aber auch nicht verfehlt haben, wie der Vater erklärt.
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In grauer Vorzeit, als ich noch zur Schule gegangen bin, gab es für ein gutes Zeugnis vielleicht ein Eis, ein kleines Spielzeug oder ein bisschen mehr Taschengeld. Aber nie im Leben hätten meine Eltern über 1.000 Euro (beziehungsweise 2.000 D-Mark!) ausgegeben, um meine Noten zu feiern.
Dieser Vater und Pokémon-Fan geht die Sache aber ganz anders an und hat laut eigenen Aussagen um die 1.500 US-Dollar dafür ausgegeben, vier ganze Monate lang bestimmte Pokémon TCG-Packs zusammenzukaufen. Er hat dabei regelmäßig bestimmte Läden abgeklappert und so weiter:
"Habe meinem Kind versprochen, sie könne 300 Packs öffnen, wenn sie ihr Zeugnis perfekt hinkriegt. Und das hat sie."
Link zum Reddit-Inhalt
In den Kommentaren gibt es dann vor allem zwei Themen. Das eine dreht sich darum, wie man es hinbekommt, so viele Packs zu ergattern. Die meisten anderen Fans klagen darüber, dass sie bei ihnen immer direkt ausverkauft seien. Der Trick ist wohl, herauszufinden, wann die Läden neu bestückt werden.
Das zweite große Thema ist die Frage, ob es dem Kind wirklich guttut, so eine gigantische Menge an Pokémon-Packs öffnen zu dürfen. Immerhin handelt es sich hierbei wohl noch nicht einmal um ein Schulkind, sondern um eines, das noch in den Kindergarten geht.
Manch einer bezweifelt auch, ob das Kind die Karten überhaupt behalten darf. Dem Vater wird nebenbei auch vorgeworfen, dass es sich dabei eher um ein Geschenk an ihn selbst als um eines für das Kind handeln könnte. Wieder andere meinen, dass manche Leute eben genug Geld haben, um so etwas zu machen.
"Es sind 300 Packs, Bro. Das ist einfach ein gigantischer Stapel an Masse. Kein Kind hat die mentale Energie, einen so großen Stapel zu verarbeiten. Das war für den Papa und er gibt nur vor, dass seine Tochter sich das gewünscht hat."
Andere Reddit-User bringen den Punkt an, dass so etwas das Belohnungs- und Dopamin-System des Kindes völlig durcheinanderbringen könnte. Insbesondere die Tatsache, dass wir es beim Öffnen von Pokémonkarten-Packs eigentlich mit Glücksspiel zu tun haben, macht das Ganze durchaus fragwürdig.
Der Vater fühlt sich durch die vielen eher negativen Kommentare dazu verpflichtet, sich zu erklären. Er schreibt, dass sich die "akademische Performance" seiner Tochter durch die Wette substantiell verbessert habe. Sie würde jetzt auf dem Level einer Erstklässlerin lesen und rechnen. Außerdem seien die Karten in spätestens einem Jahr deutlich mehr wert als die investierten 1.500 US-Dollar.
Was haltet ihr davon, einem Vorschulkind 300 Pokémon TCG-Packs zum Öffnen zu geben?
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