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Amplitude im Test

Wer schon immer mal Slipknot die Gitarre verstimmen und David Bowie das Singen verbieten wollte, der ist hier richtig. Aber Vorsicht: Grobmotorikgestörte ohne Rhythmusgefühl haben keine Chance!

21.10.2003 09:49 Uhr

Bach, Beethoven oder Wagner: Deutschland hat viele berühmte Komponisten hervorgebracht. In der Welt der Videospiele spürt man davon nichts; wir leben im Land der Musikspielmuffel. Ein kleines, feines Spiel eines kleinen, feinen Studios schickt sich nun an, das zu ändern: Amplitude rockt, und das in doppeltem Sinne.

Rück zur Seite, Tetris!

Schließt ihr lückenlos Muster an Muster an, werden eure Punkte multipliziert, zu sehen an den Pfeilen über den Spuren. (Screen: Playstation 2)Schließt ihr lückenlos Muster an Muster an, werden eure Punkte multipliziert, zu sehen an den Pfeilen über den Spuren. (Screen: Playstation 2)

Grafik-Fetischisten mögen beim Anschauen der Bildschirmfotos jetzt denken: »Die spinnen, die GamePros, das sieht doch k*$%e aus«. Aber der erste Eindruck täuscht: Amplitude ist eines dieser »Simpel, aber Sucht erzeugend«-Spiele und besitzt den gleichen Schuss Genialität, der zum Beispiel Tetris zu einem zeitlosen Klassiker macht. Statt mit öden Klötzchen spielt ihr in Amplitude mit hippen Beats: Ihr seid ein DJ in der Zukunft und müsst eine Reihe von Songs berühmter Künstler zusammensetzen. Dazu saust ihr mit einem futuristischen Gefährt über eine Reihe von farbcodierten Tonspuren: Rot steht zum Beispiel für die Schlagzeugspur, blau für die Bassspur, grün für die Gesangsspur. Links, mittig und rechts auf den Spuren befinden sich Notenkapseln, angeordnet in rhythmischen Mustern. Diese Kapseln müsst ihr treffen. Für jede getroffene Kapsel hört ihr ein kleines Stück der Tonspur, auf der ihr euch gerade befindet. Um das Ende eines Songs zu erreichen, genügt das Treffen einzelner Noten aber nicht, ihr müsst das komplette Muster erwischen. Die Kapseln eines Musters sind durch grüne Linien verbunden, das erleichtert die Orientierung. Habt ihr ein Muster vervollständigt, erklingt die dazugehörige Musik dauerhaft. Ihr solltet dann eine andere Spur angehen. So erspielt ihr euch Stück für Stück die komplette Instrumentierung eines Songs.
Ihr habt natürlich nicht endlos Zeit: Für jedes Muster, das ihr vergeigt, verliert ihr Energie. Diese wird durch erfolgreich bewältigte Muster und an Checkpunkten wieder aufgeladen. Der Schwierigkeitsgrad bestimmt, wie viel Energie ihr am Checkpunkt tanken dürft. Auf dem niedrigsten Level muss man sich sehr anstrengen, einen Song nicht zu schaffen, während das Spiel euch auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad überhaupt keine Energie an den Checkpunkten gönnt.

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