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Anomaly: Warzone Earth im Test - Tower Offense

Anomaly: Warzone Earth für Xbox Live dreht das bekannte Tower Defense-Prinzip um: Ihr schlüpft in die Rolle des Angreifers und knallt Alien-Gefechtstürme weg.

von Patrick Mittler,
16.04.2012 15:12 Uhr

Tower Defense mal andersrum: Normalerweise stellt ihr in dem Genre Geschütztürme auf, die immer stärkere Feindeswellen plätten müssen. Anomaly: Warzone Earth stellt das Prinzip auf den Kopf. Nun seid ihr der Angreifer und müsst den Verteidigungsparcours durchqueren. Im Test zeigt sich: Das ist anspruchsvoll wie klassisches Tower Defense und ebenso spaßig.

Anomaly: Warzone Earth - Screenshots ansehen

Im Jahr 2018 krachen zwei Asteroiden auf die Erde, die sich bei näherem Hinsehen als außerirdische Raumschiffe herausstellen. Blöd nur, dass die galaktischen Besucher erst mal ihre Landestellen in Schutt und Asche legen (Bagdad und Tokyo) und dann auch noch einen dicken Schutzschirm (die so genannte Anomalie) aufspannen. Das passt den Erd-Streitkräften natürlich nicht in den Kram und so werdet ihr mitsamt einigen Streitkräften ins Krisengebiet entsandt.

Ein Bodyguard für die Armee

In Tokyo ist das zweite Alienschiff gelandet. Wir fliegen unseren Konvoi ins Krisengebiet.In Tokyo ist das zweite Alienschiff gelandet. Wir fliegen unseren Konvoi ins Krisengebiet.

Die Solo-Kampagne (Multiplayer gibt’s nicht) von Anomaly: Warzone Earth ist in 14 Missionen aufgeteilt. Darin übernehmt ihr die Kontrolle eines Commanders, mit dem ihr euch frei bewegen könnt. Austeilen kann aber nur euer Konvoi, der automatisch durch die Straßen rumpelt und feurige Zerstörung austeilt. Ihr legt lediglich fest, wohin eure Einheiten an Kreuzungen abbiegen sollen, wuselt mit eurem Commander zwischen den Panzern rum und haltet sie mit hilfreichen Power-Ups am Leben. Das Problem: Der Weg zu euren Missionszielen ist gespickt mit außerirdischen Geschütztürmen.

Die Aliens werfen euch dabei eine kleine aber feine Palette fieser Abwehranlagen entgegen. Während die Standardtürme lediglich konsequent feuern und nicht sonderlich gut gepanzert sind, gibt es auch dickere Brocken mit Artilleriekanonen oder zielgenauen Fernlasern, oder gefinkelte Varianten, die etwa eure Einheiten kurzzeitig umpolen.

Als Commander habt ihr deshalb alle Hände voll zu tun. Ihr ändert die Marschroute bei Bedarf, kauft neue Einheiten oder wertet bestehende Truppen mit dem Cash auf, den ihr unterwegs aufsammelt und nutzt vor allem eure Spezialfähigkeiten. Auf Knopfdruck legt ihr Heilzonen auf die Strecke, tarnt euren Baller-Konvoi mit Rauchgranaten, ordert Luftschläge oder pflanzt einen Ablenk-Dummy auf die Straße, der das Feuer der Alien-Türme auf sich zieht.

Test-Video zur PC-Version von Anomaly 4:26 Test-Video zur PC-Version von Anomaly

All diese Elemente sind für sich genommen nicht sonderlich kompliziert. In Kombination halten sie euch aber konstant auf Trab. Besonders in den späteren Missionen und auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade müsst ihr mit euren Spezialmanövern gut haushalten und eure Marschroute taktisch klug planen. Kleine Änderungen in der Aufstellung eurer Kolonne oder eine falsche Abbiegung können große Auswirkungen haben. Das ist auch gut so, denn so werden nicht nur eure Reflexe und euer Grips gefordert, ihr wisst meist auch sofort, was ihr falsch gemacht habt und das motiviert.

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