Aqua: Naval Warfare im Test - Test für XBLA

Schiffe vesenken in Echtzeit: Ist die isometrische Ballerei eine actionreiche Feindfahrt oder erleidet der Spielspaß Schiffbruch?

von Patrick Mittler,
19.05.2010 21:30 Uhr

Krieg tobt meist zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Aqua: Naval Warfare für Xbox 360 setzt den Fokus klar auf das nasse Element. Am Steuer eines Schnellbootes düst ihr in isometrischer Ansicht durch die Weltmeere und schießt in Arcade-Manier ganze Marineflotten in Stücke. Mit dem linken Stick lenkt ihr euer Boot, mit dem rechten wird in alle Himmelsrichtungen geballert. Ein bisschen taktische Tiefe gibt es durch verschiedene Waffen (unter anderem Shotgun, Flammenwerfer, Torpedos und mächtige Superwaffen) und die unterschiedlichen Aufgaben (etwa Begleitschutz für große Kriegsschiffe). Wichtig ist aber schlussendlich meist, dass ihr möglichst ohne Gegentreffer um die feindlichen Pötte schippert und genau zielt.

Aqua macht eine Weile doch viel Laune, dann aber sind dem Spielspaß einige Seeminen im Weg. Trotz des Steampunk-Szenarios wirken die Schiffe wie Spielzeugboote, erwartet also keine bombastischen Seeschlachten. Die nette Grafik leidet unter matschigen Texturen und wirklich abwechslungsreich ist Aqua auch nicht. Dafür könnt ihr die Kampagne (mit vernachlässigbarer Story) auch zu zweit in Angriff nehmen oder euch mit einem menschlichen gegenseitig die Kutter versenken. Für anspruchsvolle Seeräuber ist Aqua deshalb nur eine simple Kreuzfahrt, die bald in Monotonie umschlägt. Gelegenheits-Kapitäne erwarten aber einige Stunden mit schnellem nautischen Spaß.

Aqua: Naval Warfare

Preis:

ca. 10 Euro (800) Punkte)

Spieler:

1 bis 2

HD optimiert:

ja

Speicherplatz:

378 MB

Entwickler:

Games Distillery

Hersteller:

Microsoft

USK:

ab 12 Jahren

Wertung:

* * * *


Kommentare(4)

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