Assassin's Creed - Warum Film und Spiel so unterschiedlich sind

Der erste Trailer zur Spiele-Verfilmung Assassin's Creed zeigt manche Änderung gegenüber der Spiele-Vorlage. Nun sprach Fassbender über den neuen Animus und was dahinter steckt.

von Vera Tidona,
13.05.2016 15:55 Uhr

Assassin's Creed Film - Erster Trailer zur Spieleverfilmung mit Michael Fassbender Assassin's Creed Film - Erster Trailer zur Spieleverfilmung mit Michael Fassbender

Mit Spannung wird die Spieleverfilmung »Assassin's Creed« in den Kinos erwartet. Inzwischen ist ein erster Trailer eingetroffen und zeigt Michael Fassbender über den Dächern von Spanien.

Erstes Poster zum Kinofilm Assassin's Creed.Erstes Poster zum Kinofilm Assassin's Creed.

Auch wenn Regisseur Justin Kurzel (Macbeth) im Gegensatz zur erfolgreichen Spiele-Reihe »Assassin's Creed« aus dem Hause Ubisoft eine eigene fiktive Geschichte verfolgt, sorgten die ersten bewegten Bilder für so manche Überraschung bei den Fans.

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Während Michael Fassbender angelehnt an die Spielereihe mit Hilfe des Animus in die Erinnerungen seiner Vorfahren schlüpft, liefert der völlig neu gestaltete Animus für reichlich Diskussionsstoff.

Anstatt den Hauptdarsteller auf einem Stuhl sitzend zu zeigen, wird Fassbenders Filmcharakter Callum an einem überdimensionalen Roboterarm angeschlossen, der auch simulierte Sprünge möglich macht.

Nun meldet sich Hauptdarsteller Michael Fassbender in einem Interview mit Screen Rant zu Wort und erklärt, warum der Film und das Spiel so unterschiedlich sind:

"»Wir wollten nicht, dass ich einfach nur in einem Sessel sitze. Wir haben das schon in 'Matrix' gesehen. Und es ist einfach keine besonders aufregende Erfahrung, wenn wir den Rückzug in der modernen Welt darstellen. Wir wollten etwas, bei dem der Charakter wirklich physisch aktiv wird.«, erklärt Fassbender."

"»(Produktionsdesigner) Andy (Nicholson) und Justin ist etwas wirklich Interessantes eingefallen. Selbst Ubisoft schien nach einem Gespräch darüber nachzudenken, ob sie ein paar dieser Ideen übernehmen. Aber ja, im Grunde lief es darauf hinaus, dass Cal nicht einfach nur ein passiver Teilnehmer in einem Stuhl sein sollte. Wir wollten etwas Interaktiveres für den Charakter in den Neuzeit-Szenen.«"

Ob Fans der Spielereihe das auch so sehen, bleibt abzuwarten. Im Kinofilm »Assassin's Creed« stellt Michael Fassbender Callum Lynch dar, der von einem Geheimbund entführt wird und mit Hilfe eines Computers die genetischen Erinnerungen seiner Vorfahren durchleben soll. Als Aguilar deckt Callum in Spanien während der Spanischen Inquisition im 15. Jahrhundert einen mysteriösen Geheimbund auf: die Assassinen.

In weiteren Rollen spielen Marion Cotillard als Sophia Rikkin und Jeremy Irons als den aus den Spielen bekannte Alan Rikkin, sowie Brendan Gleeson, Ariane Labed und Michael K. Williams mit.

Ein deutscher Kinostart ist für den 5. Januar 2017 angekündigt.

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