Batman: Arkham Origins Blackgate im Test - Gefängnisrevolte in klein

Während Batman in Arkham Origins die Schurken im großen Stil plattmacht, legt er ihnen in Batman: Arkham Origins Blackgate für PlayStation Vita und 3DS detektivisch auf engstem Raum das Handwerk.

von Antonia Seitz,
31.10.2013 15:20 Uhr

Batman: Arkham Origins Blackgate - Trailer zum mobilen Batman-Spinoff mit Gameplay-Szenen Batman: Arkham Origins Blackgate - Trailer zum mobilen Batman-Spinoff mit Gameplay-Szenen

Batman: Arkham Origins Blackgate versteht sich als Begleitspiel zu Batman: Arkham Origins. Anders als der Ableger für stationäre Konsolen setzt Blackgate nicht auf Action in einer offenen Spielwelt, sondern ist vielmehr ein 2,5D-Abenteuer (also eine 2D-Welt mit einigen dreidimensionalen Perspektivwechseln). Nach einer rätselhaften Explosion im Gefängnis Blackgate verschanzen sich drei von Batmans schlimmsten Gegnern in je einem Teil des Gebäudekomplexes.

Im »Metroidvania«-Stil (einem 2D-Action-Spiel mit Fokus auf Entdecken und Erkunden) arbeiten wir uns durch das Gefängnis, und finden mit Catwomans Hilfe Hinweise, um den Joker, Pinguin und Black Mask letztendlich wieder in ihre Zellen zu bringen. In welcher Reihenfolge wir dabei die Schurken angehen und welchen Teil von Blackgate wir zuerst durchsuchen, bleibt uns überlassen

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Der Detektiv-Modus zeigt uns die wichtigsten Hinweise zu unserer Umgebung. Hier etwa die Bewaffnung der Schläger.Der Detektiv-Modus zeigt uns die wichtigsten Hinweise zu unserer Umgebung. Hier etwa die Bewaffnung der Schläger.

Doch bevor wir den drei Bossgegnern gegenüberstehen, müssen wir zuerst das gesamte Gefängnis erkunden, Wärter und Freunde retten und einigen Fallen entkommen. Da jeder der Drei eine ganze Armee übler Schläger rekrutiert hat, greifen wir am besten auf Batmans zahlreiche Tricks und Gadgets zurück.

Nur doof, dass wir am Anfang noch gar keine haben. Ausgestattet mit ein paar einfachen Batarangs, seinen hervorragenden Nahkampffähigkeiten und dem Detektiv-Modus, in dem wir via Touchscreen Hinweise aufspüren, stellt sich Batman seinen Widersachern. Vor allem zu Beginn ist es ratsam, auf Lüftungsschächte, hoch gelegene Vorsprünge und Kanalsysteme auszuweichen, um entweder ungesehen an den teils schwer bewaffneten Halunken vorbeizukommen oder sie von hinten lautlos auszuschalten.

Prügeln mit Gadgets

Bis wir uns eine ordentliche Auswahl an Hilfsmitteln wie Schockbatarangs, Explosiv-Gelwerfer und Seilrutschen erarbeitet haben, dauert es eine ganze Weile. Bis dahin zieht sich das Spiel ganz schön, denn wir stoßen (egal wo wir beginnen) ständig auf verschlossene Türen, verriegelte Gitter und versperrte Wege, bei denen uns der Detektiv-Modus sagt, dass wir einen anderen Code oder ein anderes Bat-Gadget benötigen.

Batman: Arkham Origins Blackgate - Gameplay-Walkthrough, Teil 1: Die Zellenblöcke Batman: Arkham Origins Blackgate - Gameplay-Walkthrough, Teil 1: Die Zellenblöcke

Anfangs ist das ziemlich anstrengend, sobald wir aber ein bisschen mehr Ausrüstung haben, macht es richtig Spaß, die verschachtelten Gänge und geheimen Hinweise auf Kriminalfälle zu entdecken. Gelegentlich bietet sich uns dabei auch die Gelegenheit, mal richtig auszuteilen: Batman prügelt sich nämlich in 2D mit einfachen Angriffskombos und Konterschlägen durch die Gegnerhorden. Wenn einige von den Schlägern allerdings mit Sturmgewehren ausgestattet sind, hat es der dunkle Ritter schwer.

Da sich die Schurken dreidimensional im Raum bewegen (also auch in Vorder- und Hintergrund wechseln) können, Batman die Batarangs aber nur auf einer geraden 2D-Ebene werfen kann, bleibt für die schwer bewaffneten Gegner nur der Nahkampf. Bis wir dafür nah genug herankommen, sind wir aber meistens bereits von Kugeln durchsiebt und starten erneut vom letzten Speicherpunkt. Besser also gleich unentdeckt bleiben.

Mithilfe der Karte, die uns die Gänge und Schächte anzeigt, gelingt das ganz gut. Einziges Manko hier: Die Map markiert alle Items und Aufgaben im Umfeld, jedoch nicht, in welchem Stockwerk sie sich befinden. In den teils mehrstöckigen Abschnitten verliert man dadurch gelegentlich die Orientierung.


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