Battlefield 1 - Die Änderungen seit der Open Beta

Mörser, Schilde und lebenswichtige Medics - Battlefield 1 hat sich seit der Beta ordentlich gewandelt. Wir erklären die wichtigsten und besten Änderungen.

von Johannes Rohe,
12.10.2016 15:00 Uhr

Nach der Open Beta haben die Kollegen der GameStar Battlefield 1 in ihrer Titelstory gemeinsam mit zwei E-Sport-Profis vom Team Planetkey Dynamics auseinandergenommen. Unter anderem hagelte es Kritik für die neuen Regeln des Conquest-Modus, die Medics und Supporter fast obsolet machten. Auch in vielen Foren äußerten Spieler Verbesserungsvorschläge.

Und Dice hat sich diese Kritik zu Herzen genommen. Auf dem Review-Event in Stockholm konnten wir feststellen, dass Battlefield 1 sich nach der Beta noch einmal ordentlich gewandelt hat. Conquest wurde überarbeitet und neue Waffen und Gadgets verändern das Balancing spürbar.

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Battlefield 1
Genre: Action
Release: 21.10.2016

Der Conquest-Modus: Rolle Rückwärts

Eine der gravierendsten Anpassungen betrifft tatsächlich den Conquest-Modus. Dice macht die Regeländerungen rückgängig. Jeder Spieltod zählt nun wieder als ein Punkt für den Gegner - es sei denn, wir werden rechtzeitig von einem Medic wiederbelebt.

Gleich drei Medics geleiten uns hier zum Flaggenpunkt. Endlich wird wieder fleißig revived!Gleich drei Medics geleiten uns hier zum Flaggenpunkt. Endlich wird wieder fleißig revived!

In unseren Probepartien bevölkerten deshalb wieder zahlreiche Sanis das Schlachtfeld und wir wurden regelmäßig revived. Durch die so verlängerte durchschnittliche Lebensdauer wird auch die Munitionsversorgung durch die Supporter wichtiger.

Der Medic: Da drüben liegt Arbeit rum

Ein weiteres Problem für die Sanitäter der Beta war, dass ihnen gefallene Kameraden nicht automatisch angezeigt wurden. Das Opfer musste erst ausdrücklich Hilfe anfordern, damit ein gut sichtbares Signal für Sanis in der Nähe über seinem Körper aufploppte. Außerdem fehlte dem Medic eine Anzeige über die verbleibende Zeit, bis ein Verwundeter endgültig hinüber ist und nicht mehr wiederbelebt werden kann.

Beides ist jetzt Geschichte. Über jedem Kameraden, der sich noch wiederbeleben lässt, prangt jetzt ein gut sichtbares Icon, das gleichzeitig über die verbleibende Revive-Zeit informiert. Super!

Halt durch, Junge! Eine Spritze in den Po und schon bist du wieder fit. Halt durch, Junge! Eine Spritze in den Po und schon bist du wieder fit.

Der Support: Ich kann schrauben!

Dem Support hat Dice tief in die Taschen gegriffen, ihm einige Ausrüstungsgegenstände abgenommen und dafür andere gegeben. Die Stolperdraht-Bomben musste der MG-Schütze an den Scout abtreten. Dafür schleppt er jetzt auf Wunsch einen Mörser mit sich herum. In hohem Bogen verschießt der entweder Granaten mit Aufschlagszünder oder sogenannte Airburst-Geschosse, die noch in der Luft explodieren und Infanterie in einem großen Radius Schaden zufügen.

Über die Minimap legen wir das Zielgebiet für unsere Mörsergeschosse fest. Über die Minimap legen wir das Zielgebiet für unsere Mörsergeschosse fest.

Noch wichtiger: Der Support besitzt nun eine effektive Waffe gegen Fahrzeuge. Die Limpet-Charge ist eine explosive Haftladung mit Zeitzünder. Außerdem wird der Support durch den Schraubenschlüssel zum Möchtegern-Engineer. Mit dem Werkzeug repariert er befreundete Vehikel oder zerlegt feindliche Fahrzeuge.

Der Scout: Ich packe meinen Camping-Koffer

Scharfschützen haben ja ohnehin die Angewohnheit, es sich an einem entfernten Winkel der Map gemütlich zu machen. Dice gibt dem Scout dafür jetzt sogar noch mehr Tools an die Hand. Mit den Stolperdraht-Fallen (mit Gas-, Feuer- oder Explosivladung) sichert er Zugänge zu seinem Versteck gegen ungeladene Besucher. Der Sniper-Schild, den wir manuell platzieren dürfen, sorgt dagegen für eine geschützte Schussposition.

Witzige Ergänzung: Ein Puppenkopf am Stock, den der Scout zur Ablenkung aufstellen kann. Feinde, die auf den vermeintlichen Sniper ballern, werden automatisch markiert.

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