Bully: Die Ehrenrunde im Test

Entscheidet selbst, was ihr sein wollt: langweiliger Streber oder cooler Rabauke? Die Wii- und Xbox 360-Version im Test.

von Kai Schmidt,
07.03.2008 09:46 Uhr

Über ein Jahr nach der PlayStation 2-Version kommen nun auch Xbox 360- und Wii-Besitzer in den Genuss, die Geschicke des Schülers Jimmy Hopkins an der Bullworth Akademie zu lenken. Das viel diskutierte Spiel Bully erschien in Europa ursprünglich als Canis Canem Edit, da Publisher Rockstar angesichts des provokanten Titels Probleme befürchtete. Das Spiel entpuppte sich im GamePro-Test jedoch als alles andere als skandalös: Im Gegenteil faszinierten uns die vielen Möglichkeiten und Lösungswege, die aus der Bullworth Akademie beinahe schon ein Liberty City im Mini-Format machen.

Bully
Genre: Action
Release: 07.03.2008

Grand Theft Pausenbrot

Die Zusatz-Inhalte machen das Spiel weder besser noch schlechter, die geniale Grundidee von Bully wurde zum Glück nicht angerührt: Als Jimmy macht ihr euch an der Schule durch eure Taten einen Namen – entweder werdet ihr dabei zum gewitzten Musterschüler oder zum rücksichtslosen Schulhof-Rowdy, der wehrlosen Bücherwürmern das Taschengeld abknöpft. Je nachdem wie und welche Probleme ihr für eure Mitschüler löst, bekommt ihr Streber- oder Rowdy-Punkte gutgeschrieben, die euer Ansehen bei den jeweiligen Gruppen widerspiegeln. Das Spiel lässt euch eine Menge Freiheiten: So streift ihr in GTA-Manier frei durch das Gelände und die Schulgebäude, schleicht bei Nacht in die Mädchenschlafräume, schwänzt den Unterricht oder lernt durch die Teilnahme an Fächern wie Chemie, Biologie, Sport und Englisch neue Tricks. Sogar Fahrräder dürft ihr später benutzen, um schneller von einem Punkt zum nächsten zu kommen. Doch Vorsicht: Überall auf dem Gelände streifen Präfekten umher, die euch gehörig die Ohren lang ziehen, wenn sie euch beim Unfug machen erwischen.


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...