Call of Duty - MLG suspendiert Profi-Spieler wegen Beleidigungen

Der Profi-CoD-Spieler Patrick »Aches« Price wurde vorübergehend vom Spielbetrieb der Major League Gaming ausgeschlossen. Offenbar hatte er sich zuvor mehrfach unflätig gegenüber der Liga-Leitung verhalten.

von Tobias Ritter,
24.07.2014 11:55 Uhr

Eine professioneller Spieler der Shooter-Reihe Call of Duty wurde vorübergehend vom Spielbetrieb der MLG-Liga ausgeschlossen. Er hatte sich beleidigend gegenüber einigen Liga-Mitarbeiter verhalten.Eine professioneller Spieler der Shooter-Reihe Call of Duty wurde vorübergehend vom Spielbetrieb der MLG-Liga ausgeschlossen. Er hatte sich beleidigend gegenüber einigen Liga-Mitarbeiter verhalten.

Die amerikanische E-Sport-Liga Major League Gaming, kurz MLG, hat einen Profi-Spieler der Shooter-Reihe Call of Duty vorübergehend vom weiteren Spielbetrieb ausgeschlossen. Der Grund: Wiederholte Belästigung und Beleidigung von Liga-Mitarbeitern und für die Liga schädigendes Verhalten.

Der in der Gaming-Szene unter dem Nicknamen Aches bekannte Spieler Patrick Price wurde deshalb für vier Matches und ein kommendes Turnier gesperrt. Price ist der Kapitän der E-Sports-Mannschaft Evil Geniuses und fiel in der Vergangenheit bereits häufiger durch seine negative Einstellung gegenüber der MLG und ihrer Regeln auf.

»Seit der Gründung der MLG im Jahre 2002 haben wir an eine bewährten Liste von Werten und Regeln festgehalten, um die Liga in einer professionellen Art und Weise betreiben zu können. Ähnlich wie bei traditionellen Sport-Ligen, sehen wir die Profi-Spieler für ihr Verhalten selbst verantwortlich. Unglücklicherweise macht das jüngste Verhalten eines Spielers nun Disziplinarmaßnahmen notwendig.«

Price hatte sich in der Vergangenheit unter anderem über das MLG-Verbot der Übertragung von Matches über andere Kanäle abseits des eigenen MLG.tv beschwert und in einem Twitch-Live-Stream die E-Mail-Adresse des MLG-CEOs bekannt gegeben, damit sich seine Zuschauer beim Liga-Chef beschweren konnten - was sie dann wohl auch zahlreich taten.

Die MLG-Leitung hat allerdings noch einmal betont, dass das Übertragungsverbot lediglich für offizielle MLG-Matches gilt. Abseits davon könne der Spieler über fremde Live-Stream-Anbieter übertragen, was er wolle.

Was darüber hinaus nun noch vorgefallen ist, um die kurzzeitige Sperre des Spielers herbeizuführen, ist nicht bekannt.

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