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Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3 im Test - Review für die Xbox 360

Sex- statt Atombomben, außerirdische Transvestiten als Staatsmänner und Kampfbären im Fronteinsatz - bei Alarmstufe Rot 3 ist alles ein wenig anders!

von Henry Ernst,
12.03.2009 15:56 Uhr

Der dritte Teil des Command & Conquer-Ablegers Alarmstufe Rot entführt euch in eine alternative Zeitlinie: Die Nazis haben nie existiert, Russland, Japan und Amerika prügeln sich mit allen Mitteln um die Vorherrschaft auf der Erde. Als angehender Feldherr heuert ihr entweder bei der Sowjet-Armee, dem Imperium der aufgehenden Sonne (Japan) oder den Alliierten (Amerika) an. Jede der drei Fraktionen hat dabei individuelle Stärken und Schwächen. Die Sowjetunion verlässt sich auf dicke Verteidigungsbollwerke, kampfstarke Panzer und Superwaffen, während die Vereinigten Staaten in erster Linie auf wendige Einheiten und Lufthoheit setzen. Wer sich lieber schnell auf dem Schlachtfeld eingraben möchte, sollte Japan den Vorzug geben. Die Asiaten sind in der Lage, in rasender Geschwindigkeit Gebäude zu errichten und setzen ihren Gegner mit Samurai-Laserschwerten und Power-Rangers-mäßigen Riesenrobotern zu.

Schaffe, schaffe, Stalinorgel baue

Serientypisch seid ihr auf dem Schlachtfeld lediglich als Cursor vertreten und überwacht eure Truppen und Gebäude über ein komfortables Ringmenü, das C&C-Fans schon aus Kanes Rache kennen sollten. Auf Knopfdruck stampft ihr Gebäude aus dem Boden, schickt Panzer in die Schlacht oder bestimmt die grundlegenden Verhaltensweisen eurer Truppen (vorsichtig, aggressiv, Stellung halten). Im Vergleich zur bierernsten C&C 3-Grundstimmung geht es bei Alarmstufe Rot 3 etwas wilder zu. Ihr legt mit Kampfbären einen von den Japanern übernommenen Zirkus in Schutt und Asche, plättet feindliche Lager mit riesigen Mechs oder setzt Sonar-Delphine ein, um Boote aus dem Wasser zu blasen. Das Missionsdesign ist sehr abwechslungsreich, schlägt aber inhaltlich kaum neue Wege ein. Ihr eskortiert unbewaffnete Baufahrzeuge zu ihrem Einsatzort , müsst feindliche Einrichtungen erobern und dann verteidigen oder führt Sabotageakte mit einem Einzelkämpfer aus. Das aus den Vorgängern bekannte »Schere-Stein-Papier«-Prinzip sorgt für eine gute Balance der insgesamt 71 unterschiedlichen Einheiten. Das gute alte »Ich baue einfach 12 Millionen Panzer und walze dann alles platt«-Prinzip der Vorgänger funktioniert jedoch nur noch bedingt, denn in vielen Missionen führt lediglich eine ausgewogene Truppenauswahl und der Einsatz der Spezialfähigkeiten zum Ziel. Ein besonderes Schmankerl bietet Alarmstufe Rot 3 für Koop-Fans: Da in jeder Mission zwei Teams zu Werke gehen, könnt ihr jederzeit über eine Internetverbindung einen zweiten Kommandeur ins Boot holen.

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