Crytek - Geplatzter Deal mit Microsoft - Deutsches Studio sollte First-Party-Entwickler werden

Das Studio Crytek sollte vor acht Jahren ein First-Party-Entwickler für Microsoft werden. Doch der Shooter Crysis kam dazwischen.

von Andre Linken,
05.07.2011 15:16 Uhr

Microsoft und Crytek - diese beiden Firmen verbindet eine »gemeinsame« Vergangenheit. Wie Phil Spencer, seines Zeichens Vizepräsident von Microsoft Game Studios, vor kurzem gegenüber dem Magazin CVG erklärte, sollte Crytek zu einem First-Party-Entwickler von Microsoft werden.

Laut Spencer fanden die ersten Gespräche diesbezüglich bereits vor sieben oder acht Jahren statt. Allerdings konzentrierte sich das deutsche Studio Crytek bereits auf die Entwicklung des Science-Fiction-Shooters Crysis. Dieses Spiel wäre jedoch einem anderen futuristischen Shooter in die Quere gekommen, der unter dem Banner von Microsoft erschien - aller Wahrscheinlichkeit nach handelte es sich dabei um die Halo-Serie. Aufgrund dieses Umstandes kam es nach Spencers Aussage zu keiner Übereinkunft zwischen den beiden Firmen.

Ob sich das Team von Crytek und dessen Spiele anders entwickelt hätten, wenn Microsoft das Geschäft erfolgreich abgeschlossen hätte? Diskutiert darüber in unserem Forum.


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