Dead Space 3 - Story-Autor: »Action-Fokus in Dead Space 3 ist ein notwendiges Übel«

Laut Antony Johnston, Story-Autor des ersten Dead-Space-Spiels, ist der stärkere Action-Anteil in Dead Space 3 unausweichlich gewesen, um der Story ihre nötige Größe zu geben.

von Onlinewelten Redaktion ,
11.02.2013 10:58 Uhr

Die erste Hälfte von Dead Space 3, also rund die ersten 6 Stunden, sind klassische Dead-Space-Kost, doch danach dreht der Aktion-Anteil deutlich auf.Die erste Hälfte von Dead Space 3, also rund die ersten 6 Stunden, sind klassische Dead-Space-Kost, doch danach dreht der Aktion-Anteil deutlich auf.

Seit dem 7. Februar 2013 ist Dead Space 3 für die PlayStation 3, die Xbox 360 und den PC zu haben - und hat seitdem mit durchwachsenen Kritiken zu kämpfen. Vor allem der im Vergleich zu den Vorgängern gesteigerte Action-Fokus ist vielen Spielern und Kritikern ein Dorn im Auge, lässt er doch die zuvor noch viel gelobte Horror-Atmosphäre in der zweiten Spielhälfte von Dead Space 3 in den Hintergrund treten.

In einem Interview mit der englischsprachigen Webseite nowgamer.com hat sich Antony Johnston, Story-Autor beim ersten Dead Space, nun zu diesem Thema geäußert und den neuen Action-Fokus in Dead Space 3 als unausweichlich und notwendiges Übel bezeichnet:

»Ich weiß, dass die Entwickler in Sachen Umfang etwas immer größeres Im Sinn hatten. Und wie ich schon vorher sagte, war das Universum, das wir erdacht haben, riesig, mit zahlreichen Elementen, die es aber einfach nicht ins erste Spiel geschafft haben. Um diese ganze Geschichte also erzählt zu bekommen, und das Universum auszuschöpfen, war es unausweichlich, das Setting und die Spielumgebungen etwas zu öffnen, so dass das Ganze etwas epischer im Umfang werden konnte.«

Und ohne diesen epischen Umfang wäre Dead Space 3 ein recht langweiliges Unterfangen geworden, ist sich Johnston sicher.

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