Destroy All Humans! 2 im Test

In den Swingin’ Sixties muss sich der waffenverliebte Außerirdische Crypto mit dem KGB herumschlagen.

von Kai Schmidt,
09.11.2006 19:21 Uhr

Eigentlich will der Außerirdische Cryptosporidium 138, auch bekannt als Crypto oder »Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika«, nur seinen Spaß haben und möglichst viel feiern – am liebsten mit knackigen Hollywood-Starlets. Doch dann wird sein Mutterschiff samt Kommandant Pox von sowjetischen Atomsprengköpfen aus dem Orbit gepustet. Klar, dass jetzt Schluss mit lustig ist: Geleitet vom Hologramm seines in tausend Stücke gesprengten Befehlshabers schnappt sich Crypto seine »Zap-O-Matic«-Strahlenkanone und macht sich auf die Suche nach den Übeltätern. Dabei trifft er auf jede Menge zugedröhnte Hippies, russische Agenten, schleimige Monster und sogar japanische Ninjas.


Genre: Action
Release: 31.10.2006

Die Körperfresser kommen

Das Abenteuer beginnt in einer stark zusammengeschrumpften Version von San Francisco, die im Spiel unter dem Namen »Bay City« bekannt ist, bevor es euch an vier weitere Schauplätze verschlägt (England, Russland, Japan und den Mond). In Bay City werdet ihr mit der Steuerung des Spiels vertraut gemacht und müsst eure ersten Missionen lösen. Hauptziel ist dabei der Hippie-Anführer Bongwater, der versucht, die Einwohner der Stadt zu vernichten. Um euch nicht als fieser kleiner Außerirdischer zu erkennen zu geben, könnt ihr jeden beliebigen Passanten, Polizisten oder Soldaten »bodyjacken«: Seid ihr nahe genug an euren Wunschkörper herangekommen, hämmert ihr schnell auf die »Dreieck«-Taste des Controllers. Je nachdem, wie stark euer Opfer ist, dauert die Übernahme der menschlichen Hülle unterschiedlich lange. Solltet ihr bei der Prozedur beobachtet werden, war natürlich alles für die Katz – außer, ihr setzt eure besonderen telepathischen Fähigkeiten ein und lasst die Menschen vergessen, was sie gesehen haben. Zum Beispiel mit einer kollektiven Tanzeinlage. Das funktioniert, indem ihr einen Menschen per Fadenkreuz anvisiert, eine Schultertaste gedrückt haltet, und so lange auf die »Kreis«-Taste hämmert, bis sich die Widerstandsleiste eures Zielobjekts komplett gefüllt hat. Das Tanzfieber breitet sich dann automatisch auf die umstehenden Personen aus. Auf ähnliche Weise hebt ihr per Telekinese auch Gegner, Gegenstände oder Autos an, um sie durch die Luft schweben zu lassen. Besonders bei Kämpfen mit dem Militär ist das sehr hilfreich, da ihr durch explodierende Fahrzeuge gleich mehrere Gegner auf einen Schlag erledigt. Habt ihr einen Mitspieler zur Hand, ruft Crypto seinen Kollegen zu Hilfe, so dass ihr im amüsanten Koop-Modus gemeinsam losziehen könnt.


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