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Devil May Cry 4 im Test

Seltsam! Dämonen verprügeln Dämonen mit Dämonen. Hier der ausführliche Test der Actionorgie.

von Henry Ernst,
24.01.2008 13:50 Uhr

Schlechte Arbeitsbedingungen senken nicht nur die Produktivität eines Unternehmens. Sie sind auch dafür verantwortlich, dass sich in den Bäuchen der Angestellten Frust ansammelt, der irgendwann aus den geschundenen Stechuhrsklaven heraus bricht. Diese Tatsache ist allerdings nichts Neues, denn bereits vor 2000 Jahren hatte der Dämonenritter Sparda mit einem ähnlichen Problem zu kämpfen: Nach einer Ewigkeit des Tötens, Metzelns und Mordens (ohne Urlaub, tarifliche Sonderleistungen oder dem im Höllenschlund besonders wichtigen Nichtraucherschutz) begreift der frustrierte düstere Recke, dass es an der Zeit wäre, sich neuen Aufgaben zu widmen. Also knallt der Schwarzblütler das Tor der Hölle zu, wirft den Schlüssel weg und lässt es auf der Insel Fortuna zusammen mit einer menschlichen Geliebten ordentlich krachen. Aus dieser Verbindung entstehen die Söhne Vergil und Dante. Während Vergils Karriere am Ende von Devil May Cry 3 eine unerwartet negative Richtung einschlägt, verdingt sich Dante seit dem Jahr 2001 erfolgreich als Dämonenjäger. Allerdings scheint dem egozentrischen Großmaul sein Erfolg ein wenig zu Kopfe gestiegen zu sein: Als auf der Insel Fortuna eine Zeremonie zu Ehren seines Vaters abgehalten wird, taucht Dante nicht auf, um im Namen Spardas eine Dankesrede zu halten. Im Gegenteil – Anstatt die Eingangstür zu benutzen, splittert der Mantelträger durch das Oberlicht und führt die feierliche Rede eines hochrangigen Ordenspriesters mit einem gezielten Pistolenschuss zu einem abrupten Ende. Als ob das nicht schon genug wäre, schlachtet sich der grauhaarige Schwertschwinger wie ein Berserker durch Ordensmitglieder, Wachen und Gäste, bis sich ihm der junge Ritter Nero in den Weg stellt. Nach einem atemberaubenden Kampf flüchtet Dante vom Ort des Geschehens und lässt Nero und Spieler gleichermaßen verwirrt zurück. Hat der einstige Kämpfer für die Kräfte des Lichtes den Verstand verloren oder gar die Seiten gewechselt? Die Antwort auf diese Fragen sind irgendwo in den 21 Missionen des ersten Devil May Cry-Abenteuers für die NextGen-Systeme PlayStation 3 und Xbox 360 verborgen.

Kein Stil, aber ein dicker Unterarm

Da Dante sich nach seinem blutrünstigen Auftritt zu Beginn des Spiels als Held selbst disqualifiziert hat, schlüpft ihr in den Flattermantel des von Rachedurst getriebenen Ritters Nero. Aber keine Panik – von den Kleidungsvorlieben über die Haarfarbe bis hin zur Waffenwahl wirkt Nero wie ein Abziehbild des einstigen Hauptdarstellers der Serie. Wo früher Dante mit seinen Knarren Ebony und Ivory für Ruhe sorgte, ballert jetzt Nero mit einem Trommelrevolver Löcher in die aufgedunsenen Körper seiner Feinde. Anstatt von Dantes Schwertern zerschnetzelt zu werden, lassen sich die hässlichen Dämonen nun von Neros imposanter Klinge »Red Queen« in Stücke schlagen. Einen gravierenden Unterschied zwischen den Beinah-Zwillingen gibt es allerdings doch: Im Gegensatz zu Dante -- der auf vier unterschiedliche Kampfstile zurückgreifen kann -- besitzt Nero einen Unterarm, der es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat. Zwischen Handgelenk und Ellbogen hat sich ein Dämon eingenistet, der nicht nur für eine attraktive blaue Hautfarbe sorgt, sondern unseren Helden auch mit zahlreichen Spezialfähigkeiten ausstattet.

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