Dissidia: Final Fantasy - Preview für Sony PSP

Final Fantasy mal anders: Beim Serien-Ableger gibt’s richtig auf die Glocke!

von Tobias Veltin,
07.08.2009 16:21 Uhr

Typisch Final Fantasy: Löst ihr ein Esper aus, brennt das Spiel ein wahres Effektfeuerwerk ab. [PSP]Typisch Final Fantasy: Löst ihr ein Esper aus, brennt das Spiel ein wahres Effektfeuerwerk ab. [PSP]

Mit der Marke Final Fantasy verbinden Videospieler hauptsächlich das Genre der Rollenspiele – riesige Welten voller Geheimnisse, umfangreiche Dialoge und pompöse Zwischensequenzen. Selbstverständlich sind aber auch die Kämpfe immer ein wesentlicher Bestandteil von Square Enix’ Rollenspielsaga gewesen. Der neueste Ableger Dissidia: Final Fantasy schickt sich an, ein neues Genre-Kapitel der berühmten Videospielreihe aufzuschlagen. Dissidia, das von Square Enix exklusiv auf die PSP losgelassen wird, ist ein waschechtes Beat’em Up. Wir haben bereits die Fäuste fliegen lassen.

Chaos-Truppe gegen Cosmos-Gefolge

In manchen Arenen machen euch zusätzlich Abgründe und Höhenunterschiede zu schaffen. [PSP]In manchen Arenen machen euch zusätzlich Abgründe und Höhenunterschiede zu schaffen. [PSP]

Animositäten zwischen Göttern haben eine lange Tradition. Und auch bei Dissidia: Final Fantasy legt ein solcher Streit die Grundlage für das Kampfgeschehen. Die Götter Chaos und Cosmos werden sich einfach nicht grün: Chaos, der Gott der Zwietracht, will die Welt endgültig unterjochen und gleichzeitig seine ärgste Feindin Cosmos aus dem Weg räumen. Um das zu erreichen, schickt er nach den fiesesten und dunkelsten Kriegern im Final Fantasy-Universum. Cosmos, die Göttin des Lichts, sieht beim Vorhaben ihres dunklen Gegenspielers selbstverständlich nicht tatenlos zu. Vielmehr schart auch sie einen Reigen von Kriegern um sich. Diese sind alle reinen Herzens – wahre Helden eben. Im Story-Modus von Dissidia übernehmt ihr die Rolle eines dieser zehn Helden und versucht, Chaos und seine Handlanger für immer ins Reich der ewigen Verdammnis zu verbannen.

Die Anzeigen geben euch Aufschluss darüber, wie stark ihr den Gegner getroffen habt. [PSP]Die Anzeigen geben euch Aufschluss darüber, wie stark ihr den Gegner getroffen habt. [PSP]

Ein komplett klassisches Beat’em Up ist Dissidia: Final Fantasy allerdings nicht. Das erkennt ihr zum Beispiel am Kampfsystem. Prinzipiell ist es auch beim FF-Prügler das Ziel, die Energieleiste des Gegners nach unten zu kloppen und ihn dadurch zu besiegen. Bevor ihr das allerdings in Angriff nehmt, solltet ihr euch zunächst auf die Angriffskraft eures Widersachers konzentrieren und sie schwächen. Dadurch kann euch der Kontrahent bei einem »normalen« Angriff nicht mehr so viele Gesundheitspunkte abziehen. Zudem füllt ihr durch Einsammeln von bestimmten Energiekernen eine Leiste. Ist sie voll, gelangt ihr auf Knopfdruck in den sogenannten »Ex«-Modus. Hier sind dann besonders spektakuläre Angriffe (Espers) möglich. Die Kämpfe finden übrigens allesamt in großen 3D-Arenen statt, die grafisch jedoch nicht ganz so viel hermachen wie die Charaktermodelle. Die sind nämlich toll animiert, wogegen die Kampfplätze durch fade Texturen und eintöniges Design eher langweilen. Der Sound ist gewohnt pompös eingespielt, alle Charaktere sprachen in unserer Vorabversion durch die Bank englisch. Ob die Dialoge bis zum Release bei uns komplett eingedeutscht werden, ist allerdings noch unklar. Natürlich dürft ihr euch auch in Dissidia auf vorzügliche Rendersequenzen freuen – manche Dinge ändern sich in der Final Fantasy-Welt eben nie.

Die Kämpfer

Gut:

Warrior of Light, Firion, Onion Knight, Ceceil Harvey, Bartz Klauser, Terra Branford, Cloud Strife, Squall Leonhart, Zidane Tribal, Tidus,
Shantotto, Cosmos

Böse:

Garland, The Emperor, Cloud of Darkness, Golbez, Exdeath, Kefka Palazzo, Sephiroth, Ultimecia, Kuja, Jecht, Gabranth, Chaos


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