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Auf geht's

DJ Hero im Test - Test für Xbox 360 und PlayStation 3

Platten zerkratzen und dafür auch noch von Fans geliebt werden? Hier geht’s! DJ Scratchin' Schwerdtel hat DJ Hero für Xbox 360 getestet.

von Markus Schwerdtel,
30.10.2009 14:00 Uhr

DJ Hero: Knifflig: Auf dem rechten Track steht gleich nach dem Scratch-Part ein Spurwechsel per Crossfader an.DJ Hero: Knifflig: Auf dem rechten Track steht gleich nach dem Scratch-Part ein Spurwechsel per Crossfader an.

Es ist laut, stockdunkel, Schweißgestank erfüllt die Luft. Und mittendrin steht ein Mann, der die Menschenmassen um ihn herum mit kleinen Handbewegungen immer weiter anpeitscht. Nein, die Rede ist nicht vom Alltag in der GamePro-Redaktion, sondern von einem typischen Clubabend mit DJ-Beschallung. Die professionellen Plattenaufleger sind schlimmstenfalls seelenlose Clubsoundsampler-Abspieler, idealerweise werden sie jedoch durch ausgefallene Mix-Ideen und überraschende musikalische Wendungen zum Zentrum jeder Party. Genau so einen Star DJ spielt ihr in DJ Hero.

Held am Gerät

DJ Hero: Der robust verarbeitete DJ-Hero-ControllerDJ Hero: Der robust verarbeitete DJ-Hero-Controller

DJ Hero ist das neueste Musikspiel von Activison Blizzard, den Machern der Guitar Hero-Reihe. Dementsprechend gibt es jede Menge Anleihen beim großen Bruder -- das fängt schon beim Controller an (siehe Kasten). Das DJ-Deck ist hervorragend verarbeitet. Besonders gut hat uns im Test der leichtgängige Plattenteller gefallen, den man dank der geriffelten Seiten auch bei komplizierten Scratch-Manövern stets gut im Griff hat. Beim Crossfader ist es Anfangs etwas schwierig, die Mittelstellung zu finden, doch mit etwas Übung legt man später auch schnelle Spurwechsel hin. Lediglich mit dem Effekt-Regler konnten wir uns auch nach längerem Spielen nicht recht anfreunden, das Umgreifen zum Drehknopf ging öfter mal daneben. Aber wozu sind denn nun eigentlich die ganzen Teller, Regler und Buttons gut?

Mashups und Mixes

DJ Hero: Einige Tracks lassen sich mit DJ Deck und Gitarre angehen. DJ Hero: Einige Tracks lassen sich mit DJ Deck und Gitarre angehen.

Im Grunde funktioniert DJ Hero genau wie seine Guitar Hero-Brüder: Auf einem stilisierten Plattenteller (dem so genannten Highway) fahren farbige Punkte herunter, und ihr müsst im passenden Moment den entsprechenden Knopf drücken. Symbole zeigen an, wann ihr mit dem Plattenteller scratchen sollt. Obendrein könnt ihr an bestimmten Stellen mit dem Effektregler Mätzchen wie Hall drüberlegen. Wie im Gitarrenvorbild gibt es immer wieder glühende Symbole. Wenn ihr die erwischt, könnt ihr auf Knopfdruck »Euphorie« aktivieren und so doppelte Punktzahl einfahren. Keine Sorge, ein ausführliches, gut gemachtes Tutorial erklärt zu Beginn alle Feinheiten des Konsolen-DJing.

Während in Guitar Hero schön ein Song nach dem anderen abgespielt wird, laufen in DJ Hero immer zwei Lieder gleichzeitig im Mix. Mit dem Crossfader wechselt ihr zwischen den Liedern hin und her, in der Mittelstellung hört man beide gleichzeitig. Die DJ-Kunst bei diesen »Mash Ups« (auch Bastard-Pop genannt) besteht darin, eigentlich völlig unpassende Songs zu einem harmonischen Ganzen zu mixen. Diese musikalisch diffizile Arbeit nimmt euch DJ Hero zum Glück ab, ihr spielt 93 vorgefertigte Mixe von Szenegrößen wie DJ Shadow oder Grandmaster Flash. Jeweils drei bis sechs solcher Mixes werden zu einem Set zusammengefasst, die neun Sets des Spiels (mit jeweils eigener Location) entsprechen den Gigs in Guitar Hero.

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