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Donkey Kong Country Returns im Test - Test für Nintendo Wii

Über ein Jahrzehnt war im Dschungel von Donkey Kong Ruhe, jetzt wartet Nintendo auf einen neuen Besucheransturm. Doch lohnt ein Besuch auf der Affeninsel?

von Jenny Roßberg,
03.12.2010 09:55 Uhr

Bananen sind nicht nur gesund, sondern vor allem lecker. Und das ist wahrscheinlich der Grund, warum Videospiel-Urgestein Donkey Kong so versessen auf die gelben Früchte ist. Doch in Donkey Kong Country Returns für die Wii tauchen auf seiner Heimatinsel merkwürdige Tiki-Wesen auf. Durch Hypnose verwandeln sie friedlebende Tiere in Bananendiebe, die auch Donkeys privaten Vorrat stibitzen. Anlass genug für den Primaten, um den Geschehnissen auf den Grund zu gehen und den Tikis gehörig den Hintern zu versohlen.

» Donkey Kong Country Returns - Test-Video ansehen

Ein affiges Duo

Auch im neuen Abenteuer dürfen rasante Lorenfahrten natürlich nicht fehlen, die wie eh und je einen happigen Schwierigkeitsgrad haben. [Wii]Auch im neuen Abenteuer dürfen rasante Lorenfahrten natürlich nicht fehlen, die wie eh und je einen happigen Schwierigkeitsgrad haben. [Wii]

Auf ins Abenteuer geht es in klassischer 2D-Seitenperspektive, dank der wir jederzeit den optimalen Überblick haben - Kameraprobleme gibt es somit nicht. Doch natürlich ist Donkey Kong bei der Rückeroberung seiner Bananen nicht auf sich allein gestellt, denn er hat Jungspund Diddy Kong im Schlepptau. Der freche Affe mit dem roten Basecap ist im Vergleich zu den Super Nintendo-Zeiten (siehe Kasten) deutlich lauffauler geworden und macht es sich auf dem Rücken des großen Gorillas bequem. Während wir in Donkey Kong Country noch zwischen den beiden Primaten hin und her wechseln konnten, steuern wir nun ausschließlich Donkey. Lediglich im Koop-Modus kommt Diddy von seinem hohen Ross herunter und wird dann von einem zweiten Spieler übernommen. Im Einzelspieler ist er eher eine Absicherung für seinen Kumpel, denn bevor der bei einem Treffer Energie einbüßt, muss zuerst sein Anhängsel dran glauben. Neben seiner Funktion als zusätzliche Lebensversicherung hat Diddy noch einen anderen Vorteil: seinen Raketenrucksack. Dank ihm kann das Duo bei Sprüngen kurzzeitig schweben, was beim Spielen deutlich mehr Sicherheit gibt. Ähnlich kennt man das schon von Dixie Kong aus Donkey Kong Country 2, die ihren Pferdeschwanz wie einen Propeller einsetzt und so sanft zu Boden schwebt. Doch so praktisch ein Affe auf dem Rücken auch ist, für unseren Geschmack ist er eindeutig zu passiv. Für den nächsten Teil wünschen wir uns wieder einen aktiveren Diddy, der mehr ins Spielgeschehen integriert ist.

Dschungel-Beat

So ein Ausflug an den Strand macht zu zweit im Koop-Modus gleich doppelt Spaß. Wenn da nur nicht diese zwickenden Krabben wären ... [Wii]So ein Ausflug an den Strand macht zu zweit im Koop-Modus gleich doppelt Spaß. Wenn da nur nicht diese zwickenden Krabben wären ... [Wii]

Passiv oder nicht, im Doppelpack lassen sich die Tücken des Dschungels besser meistern. In altbewährter Jump’n’Run-Manier werden Gegner wie Suppenhühnchen auf Stelzen oder angriffslustige Strandkrabben durch Kopfsprünge geplättet und Abgründe an Lianen schwingend überwunden. Doch neben Klettern und Springen hat Donkey auch eine offensivere Fähigkeit in petto und kann mit beiden Fäusten kräftig auf den Boden trommeln. Damit werden nicht nur Feinde betäubt und dicke Felsblöcke zertrümmert, sondern auch spezielle Mechaniken aktiviert, die den Levelaufbau verändern. Trommelt er etwa auf einem riesigen Schalter, erscheint im Hintergrund eine alte Ruine, zu der er anschließend hinüber geschleudert wird. Weiter geht das Abenteuer dann auf der hinteren Bildebene - eine tolle Idee. Doch auch das restliche Leveldesign ist sehr abwechslungsreich. Die acht Welten sind in einzelne Themengebiete unterteilt, etwa Wald oder Strand. Sie erinnern an die Schauplätze der ehemaligen Abenteuer, lediglich Unterwasserlevels haben wir im Test vermisst. Als Augleich dafür werdet wir mal von einer wabernden Masse aus frischgeschlüpften Spinnen verfolgt oder flüchten auf einem fliegenden Fass mit Fehlzündungen vor Fledermäusen, die sich bei ihrem Schönheitsschläfchen gestört fühlen - Langeweile kommt hier definitiv nicht auf.

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